Tipps & Infos

Im Märzen der Bauer... unsere Pflanzarbeit beginnt

Bioland Hofgut Schulze Buschhoff - Bodenproben vor dem Gemüseanbau

Bei dem trockenen Frühlingswetter der letzten Tage konnten die Ackerflächen abtrocknen und wir können endlich mit der Feldarbeit beginnen. Lesen Sie hier welche Vorbereitungen wir bereits getroffen haben, damit wir im März Gemüse säen und pflanzen können:

Fruchtfolge im Bioland-Betrieb

Auf unserem Hofgut werden die Ackerflächen im Rahmen einer bewährten Fruchtfolge bewirtschaftet. Das heißt nach einem 3-jährigem Anbau von Gemüse folgt auf diesen Flächen Getreide und Kleegras. Durch diesen Wechsel in der Fruchtfolge ist ein Erhalt eines gesunden Bodens und speziell durch den Anbau von Klee eine Bindung des Nährstoffs Stickstoff aus der Luft gegeben.

Erst Bodenproben - dann Düngen

Bereits vor einigen Wochen haben wir auf den für den Gemüseanbau vorgesehenen Flächen Bodenproben zur Bestimmung der Nährstoffgehalte durchgeführt. Dieses geschieht 1x jährlich im Frühjahr, um eine Richtschnur dafür zu haben welche Gehalte im Boden vorhanden sind und in welcher Höhe eine Ergänzung durch Düngung für die verschiedenen Kulturen erfolgen muss.

Im Untersuchungslabor werden die Gehalte der sogenannten Massennährstoffe Kalium, Phosphat, Calcium, Magnesium und die Spurennähstoffe Bor, Kupfer, Mangan, Zink, Schwefel, Eisen und Molybdän untersucht. Die Massennährstoffe werden im Wesentlichen für den Pflanzenaufbau benötigt, die Spurennährstoffe für den Stoffwechsel der Pflanze.

Den Stickstoffgehalt testen wir selbst

Der für das Wachstum der Pflanzen wichtige Nährstoff Stickstoff in Form von Nitrat ist wenig gebunden und unterliegt über die Feuchtigkeit im Boden einem ständigen Wechsel. Bei hohen Niederschlägen gelangt das Wasser in tiefere Bodenschichten und damit verlagert sich auch das im Boden enthaltene Nitrat nach unten. Gleichzeitig wird aus dem Oberboden aus der organischen Substanz Stickstoff nachgeliefert.

Die Kontrolle der Stickstoffgehalte führen wir deshalb selbst zeitnah im Laufe der Saison durch. Dafür nutzen wir den sogenannten N-min-Test. Aus den daraus resultierenden Werten kann dann eine genaue zusätzliche Düngung für die verschiedenen Gemüsekulturen erfolgen.

Ohne aktives Bodenleben geht nichts

Weitere Parameter sind der pH-Wert des Bodens, der die Verfügbarkeit der Nährstoffe für die Pflanze beeinflusst und der Humusgehalt im Boden. Ist der pH-Wert zu niedrig, muss zur Erhöhung gekalkt werden. Diese geschieht regelmäßig alle 2-4 Jahre, je nach natürlicher Absenkung des Wertes. Der Humusgehalt ist ein wichtiger Parameter zur Beurteilung der Fruchtbarkeit des Bodens. Ein hoher Humusgehalt ist die Voraussetzung für eine gute Bodenstruktur und damit für das Bodenleben. Ein aktives Bodenleben wiederum ist wichtig für eine ständige Nachlieferung von Nährstoffen für die angebauten Pflanzen.

Knollensellerie

Knollensellerie vom Bioland Hofgut Schulze Buschhoff aus der Region

Sellerie der Alleskönner, aus der Knolle können Sie Suppen, Säfte, Pürees, Saucen und Salate zubereiten. Aber auch ein mit Sesam paniertes Sellerie-Schnitzel ist sehr schmackhaft.

Stark riechend

Der botanische Artname (Apium graveolens) bedeutet „stark riechend“. Sein kräftig würziger Geschmack ist auf die enthaltenen ätherischen Öle zurück zu führen.

Sellerie gegen Bluthochdruck

In Asien wird Sellerie seit Jahrhunderten zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet. Das in der Pflanze enthaltene Phthalid wirkt entspannend auf die Arterienmuskeln, die den Blutdruck regulieren, und sorgt somit für eine Erweiterung der Blutgefäße. Darüber hinaus soll er die Anzahl der Stresshormone im Blut verringern, welche eine Verengung der Blutgefäße bewirken.

Tipp für die Küche

Knollensellerie verfärbt sich beim Schneiden schnell. Dies beeinträchtigt den Geschmack zwar nicht aber das Auge isst ja bekanntlich mit. Die Verfärbung lässt sich verhindern, in dem der Sellerie in Wasser mit einem Spritzer Zitrone gekocht wird. Oder die Schnittstellen mit Zitronensaft bepinselt werden. Auf unserer Internetseite finden Sie viele leckere Rezeptideen.

Sellerie bei Festgelagen

Sellerie diente den alten Ägyptern als Grabbeigabe und die Griechen und Römer widmeten ihn Hades, dem Gott der Unterwelt. Zudem trugen die alten Römer bei Festgelagen oftmals Kränze aus Sellerie, um sich vor einem Kater zu schützen. Vielleicht kommt daher die Selleriestange im Cocktail Bloody Mary?

Wir wünschen Ihnen guten Appetit!

Frühjahrskur für den Darm

Fastensaft im online-Shop von Ökullus - biofrische grüne Kiste

Die Fastenzeit nutzen fürs innere Putzen

(BZfE) – „Die Fastenzeit ist ein guter Anlass, seinem Körper besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Viele nutzen die Wochen zwischen Karneval und Ostern zum Entschleunigen, aber auch zur Darmpflege. Es gibt eine ganze Reihe Möglichkeiten, dem Darm etwas Gutes zu tun und ihm eine Frühjahrskur zu gönnen.

Dazu können auch sogenannte Flohsamen gehören – das sind die getrockneten Samen bestimmter Wegerichgewächse. Sie enthalten jede Menge quellfähige Ballaststoffe, sei es als ganze Saat oder als Flohsamenschalen. Die Schleimstoffe von Flohsamen können viel Wasser binden. So wirken sie als Quellmittel und vergrößern dadurch das Stuhlvolumen, wodurch mehr Druck auf die Innenwand des Darms ausgeübt wird. Das regt die Bewegung des Darms an. Flohsamen haben außerdem die Eigenschaft, Stoffe wie Cholesterin zu binden. Empfohlen wird eine tägliche Dosierung von maximal 20 bis 40 Gramm Flohsamen oder 10 bis 20 Gramm Flohsamenschalen, aufgeteilt in drei Einzeldosen. Die Samen können eingerührt in ein Glas Wasser oder Brühe getrunken werden. Im Anschluss daran muss man viel trinken, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.“…

Sauerkrautsaft ist ebenfalls ein beliebtes Mittel, um den Darm zu putzen. Für eine Sauerkrautsaftkur werden ein bis eineinhalb Liter über den Tag verteilt für zehn Tage empfohlen. Wem das zu viel ist – auch mit ein bis zwei Gläsern am Tag erreicht man schon eine gute Wirkung. Der Saft ist kalorienarm, ballaststoffreich, gut bekömmlich und gleichzeitig verdauungsfördernd. In dem Saft finden sich sowohl positiv wirkende Säuren als auch Milchsäurebakterien, die auch im gesunden Darm vorkommen. Sie sorgen für eine blähungsfreie, gut funktionierende Verdauung. Außerdem enthält der Saft Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Zink sowie die Vitamine C, K und B-Vitamine.

Ganz einfach in den Ernährungsplan aufzunehmen sind Kräutertees. Besonders zu empfehlen sind Anis-Fenchel-Kümmel-Tees. Hier gibt es viele Mischungen mit unterschiedlichen Anteilen, je nach Geschmacksvorliebe.
Diese Teemischung hilft mit ihren ätherischen Ölen Blähungen zu vermeiden und Verkrampfungen zu lösen und ist ein idealer Begleiter für jede Fastenkur.“
Dr. Marion Morgner, www.bzfe.de

Schwarzkohl oder Palmkohl

Schwarzkohl, biofrisches Wintergemüse vom Naturkosthandel Ökullus

Schwarzkohl gehört wie der Grünkohl zu der botanischen Familie der Kreuzblütler (bot.: Cruciferae, Brassicaceae). Weitere Namen der Pflanze im deutschen Sprachraum sind auch „Italienischer Kohl“, „Toskanischer Kohl“ oder auch „Palmkohl“. Er hat einen sehr dunkle Blattfarbe, die wahrscheinlich zu seinem Namen führte. Er ist, wie der Grünkohl, sehr reich an Eiweiß und Kohlenhydraten.

Schwarzkohl bildet im Gegensatz zu den meisten Kohlsorten nur selten einen Kopf, die Blätter werden lose angeboten. Die Anordnung der blasigen, leicht nach unten gerollten Blätter ist palmartig, daher auch der Name Palmkohl.

Er ist im Geschmack milder als Grünkohl. Die fein geschnittenen Blätter werden für Salate oder Kochgemüse verwendet. Er eignet sich ausgezeichnet für Wintereintöpfe. Eine bekannte Verwendung des Palmkohls ist die portugiesische Kohlsuppe caldo verde. Alle Grünkohlrezepte lassen sich auch mit dem milderen Schwarzkohl zubereiten. Er kann auch sehr gut für den späteren Gebrauch blanchiert und dann tiefgefroren aufbewahrt werden.

Anregung für die Zubereitung finden Sie in unserer Rezeptsammlung, guten Appetit!

Mit Zitrusfrüchten fit durch den Winter

saftige Grapefruits mit der biofrischen Kiste direkt nach Hause bestellen

Besonders in der kalten Jahreszeit sind Zitrusfrüchte als Vitaminspender und Ergänzung bei den frischen Zutaten sehr beliebt. Ihr Saft verfeinert süße und herzhafte Speisen und ihr Fruchtfleisch ist als Zugabe zum Müsli, zum Nachtisch oder einfach so gegessen richtig lecker.

Zitronen, Limette und Grapefruit haben das ganze Jahr Saison, Kumquats und Sweeties gibt es ab Dezember im Angebot und die Clementinen-Zeit geht schon wieder zu Ende.

Aber bitte mit Schale

Von unseren Bio-Früchten lässt sich nicht nur Saft oder Fruchtfleisch nutzen. Da unsere Zitronen und Orangen weder während der Vegetationsphase gespritzt noch nach der Ernte chemisch behandelt werden, ist auch die Schale essbar. Und die Schale zu nutzen macht kulinarisch gesehen richtig viel Sinn, denn sie steckt voller wertvoller und wohlschmeckender ätherischer Öle. Sie verleiht Kuchen, Gebäck und Desserts eine besonders feine und gleichzeitig intensive Orangen- oder Zitronennote.

Oder geben Sie einfach mal Kumquats oder dicke Clementinenscheiben mit Schale auf ein Backblech mit Backofengemüse und oder Hähnchenkeulen. Genießen sie den herben, leicht süßlichen Geschmack zu würzigem Gemüse und Fleisch. Ideen dazu finden Sie in unserer Rezeptsammlung.

Orange und Blutorange

Blutorangen in Bio-Qualität vom Naturkosthandel Ökullus

Abhängig von Wetter- und Bodenverhältnissen werden bei Blutorangen rote Pigmente ausgebildet. Insbesondere der Erntezeitpunkt spät im Winter mit kühlen Nächten führt zu stärkerer Rotfärbung.

Das Fruchtfleisch von Orangen und Blutorangen enthält viele Bioflavonoide, die das Vitamin C vor Oxidation schützen und seine Wirksamkeit um ein vielfaches erhöhen. Daher ist es gesünder Orangen samt Fruchtfleisch zu essen, anstatt nur den Saft zu trinken.

Zitrone

Der saure Geschmack der Zitrone ist uns allen bekannt, ebenso die ausgesprochen vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. Im Gegensatz zu anderen Zitrusarten, die nur einmal pro Jahr blühen, befinden sich am Zitronenbaum ganzjährig Blüten und Früchte in verschiedenen Reifegraden. Deshalb sind Zitronen das ganze Jahr über erhältlich

Limette

Der Saftgehalt der Limette ist mit 50% fast doppelt so hoch wie der der Zitrone. Sie enthält ca. 30% Vitamin C, Kalium, Calcium, Phosphor und Zitronensäure.

Grapefruit

Grapefruits sind eine Kreuzung aus Pampelmuse und Orange. Mit dem saftreichen Fruchtfleisch einer mittelgroßen Grapefruit kann man mehr als seinen Tagesbedarf an Vitamin C und rund ein Drittel seines Tagesbedarfs an Vitamin A decken.

biofrische Sweeties vom Naturkosthandel Ökullus aus Münster-Handorf

Sweetie

Die grüngelben Sweeties sehen aus wie eine Grapefruit oder eine zu klein geratene Pomelo. Es handelt sich jedoch um eine Kreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit. Das helle Fruchtfleisch schmeckt süßer als das der Grapefruit, die charakteristische herbe Bitterkeit bleibt erhalten.

Kumquat

Kumquats werden mit der Schale verwendet

Kumquats sind die kleinsten bekannten Zitrusfrüchte und nur rund 15g schwer. Die dünne, orangefarbige Schale wird mitgegessen und schmeckt leicht süßlich. Das orangefarbige Fruchtfleisch hat einen süßen, manchmal auch einen leicht säuerlichen Geschmack.

Die Kombination von Schale und Fruchtfleisch ergibt eine interessante Geschmackskombination geschnitten in Fruchtsalaten oder als Beilage zu Süßspeisen, sowie als Garnierung zu Wild- und Geflügelbraten.

Mineola

Aus der Kreuzung von Grapefruit und Mandarine entstand die Zitrusfrucht Tangelo. Am weitesten verbreitet ist die Sorte Mineola mit charakteristischer Glockenform. Sie hat den kräftigen Geschmack der Grapefruit und die leichte Schälbarkeit der Mandarine. Außerdem ist sie nahezu kernlos und sehr saftig, also ideal für unterwegs.

Rosenkohl – der gesunde, heimische Mini-Kohl

Rosenkohlernte auf dem Bioland Hofgut Schulze Buschhoff
biofrischer Rosenkohl vom Bioland Hofgut Schulze Buschhoff

Herkunft

Rosenkohl ist einer unserer jüngsten Kohlarten. Erst im 19. Jahrhundert begannen Gemüsebauern in der Umgebung von Brüssel - daher heißt er in vielen Gegenden auch „Brüsseler Kohl“ - mit der Zucht dieser bis zu einem Meter hohen Kohlpflanze. Die Ernte beginnt bei uns Mitte Oktober und setzt sich bis in den Januar fort, da die Pflanze Kälte bis -12°C vertragen kann.

 

Am besten nach dem ersten Frost

Ähnlich wie Grünkohl entwickelt Rosenkohl erst nach der ersten kurzfristigen Frosteinwirkung seine besonderen Vorzüge. Er ist dann zarter, aromatischer und leichter verdaulich. Überhaupt tanzt er ein wenig aus der Reihe seiner Artgenossen, nicht nur wegen seines charakteristischen Eigengeschmacks, sondern auch wegen seiner außergewöhnlichen "Größe”. Die hell- bis dunkelgrünen "Röschen" - das sind die Triebknospen am Stängel, die Mini-Kohlköpfen ähneln - werden nämlich nur etwa walnussgroß.

 

Rosenkohl in der Küche

Rosenkohl zählt zu den feinsten Wintergemüsen, die wir kennen, und deshalb wird er auch gerne zu einem festlichen Braten & Wild gereicht.

Rosenkohl können Sie sowohl kochen, als auch blanchieren, dämpfen, schmoren und backen. Hierzu sollten sie ihn vorher jedoch immer kurz waschen und putzen indem Sie die äußeren Blättchen und den Stängelansatz entfernen. Zudem empfiehlt es sich den kleinen Strunk des Rosenkohls kreuzweise einzuschneiden, so wird er schneller und gleichmäßiger gar. Sie können ihn vor dem Zubereiten auch in kaltem Salzwasser waschen.  Etwas Brühe oder Milch im Kochwasser mildert den leicht bitteren Geschmack ein wenig. Ganz frische Röschen lassen sich, in Blättchen abgelöst, auch als Rohkost anmachen. Rosenkohl ist übrigens auch ausgezeichnet zum Tiefgefrieren geeignet –kurz 3 Minuten blanchiert, bleibt er so monatelang haltbar.

 

Das Wintergemüse mit Heilkraft

Der kleine Kohl ist zwar etwas kalorienträchtiger als seine Vettern, dafür aber ein hochgeschätztes Feingemüse von besonderem ernährungsphysiologischen Wert in den Herbst- und Wintermonaten. So ist er besonders reich an Vitamin C, A, B1 und B2 und enthält doppelt so viel Kalium und Eisen wie beispielsweise der Weißkohl.  Um das Vitamin C freizusetzen, sollte Rosenkohl vor dem Verzehr kurz gegart werden.

Tipp:

Richtig "aufmotzen" können Sie den "Kleinen", wenn Sie ihn zusammen mit karamellisierten Maronen servieren - ein besonderer Gaumenschmaus in der Winterzeit.  

Nüsse – außen hart, innen gesund

Nussmischung in Bioqualität vom Ökullus Online-Shop

(BZfE) – „In gemütlicher Runde gönnt man sich gerne etwas zum Knabbern. Statt Chips, Flips und Co. bieten sich Nüsse als Alternative an. Die gibt es in allen möglichen Formen und Geschmacksrichtungen.

Die verschiedenen Nüsse unterscheiden sich auch in ihren Inhaltsstoffen. Naturgemäß enthalten sie alle wenig Wasser, dafür reichlich Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Je nach Nuss enthalten 100 Gramm 8 bis 25 Gramm Eiweiß, 42 bis 72 Gramm Fett und 8 bis 31 Gramm Kohlenhydrate. Das Fett in Nüssen liefert hauptsächlich einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System und vor allem auf die Blutfettwerte auswirken.

Darüber hinaus enthalten Nüsse Mineralstoffe und Vitamine – hauptsächlich Vitamine aus der B-Gruppe und Vitamin E sowie Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor; ferner Phytosterine und weitere sekundäre Pflanzenstoffe, die sich möglicherweise ebenfalls positiv auf unsere Gesundheit auswirken.

Einziger Wermutstropfen: Nüsse haben ein großes Allergiepotenzial. Bei einer primären Nahrungsmittelallergie reagieren die Betroffenen unmittelbar auf bestimmte Proteine in der Nuss allergisch. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Speicherproteine. Diese sind so stabil, dass sie durch Erhitzen oder die Magensäure nicht angegriffen werden. Häufiger verbreitet, aber auch milder im Verlauf sind Nussallergien ausgelöst durch eine mögliche Kreuzreaktion mit Pollen Frühblühern (Birke, Erle, Hasel). Deshalb müssen Nüsse – selbst wenn sie nur in Spuren in verarbeiteten Lebensmitteln vorkommen – europaweit gekennzeichnet werden.“

Zum Steckbrief der wichtigsten Nüsse lesen Sie gerne weiter:

Rüdiger Lobitz, http://www.bzfe.de

Ihre biofrische grüne Kiste kommt immer

Ökokiste biofrisch von Naturkosthandel Ökullus aus Münster-Handorf

Warum es jedoch mal später werden kann?

Wir haben unser Liefergebiet in feste Wochentage und feste Regionen aufgeteilt, um in jeder Beziehung sparsam zu fahren. Für jede Region haben wir einen Tourenplan erarbeitet mit einem festgelegten Verlauf der Strecke. Pro Tour werden manchmal mehr als 60 Kunden beliefert, das können schon mal 100 Kisten im Auto werden. Da ist Stapelerfahrung gefragt.

Ihre grünen Kisten stehen am Morgen des Liefertages fertig gepackt bereit. Unsere Fahrerinnen und Fahrer stapeln die Kisten auf Grundlage des Tourenplans ins Auto. Sperrige Ware wie Getränke oder auch tagfrische Backwaren werden in einer extra Kiste ins Auto gestellt und direkt beim Kunden dazu gepackt. Während der Fahrt muss schon mal im Fahrzeug neu gestapelt werden, damit nichts umfällt und die Ware unversehrt bei Ihnen ankommt.

Das Beladen des Autos dauert in der Regel 1 bis 1,5 Stunden, dann geht’s los zu Ihnen nach Hause. Die FahrerInnen stellen die Kisten an den vereinbarten Orten ab und nehmen die bereit gestellte leere Kiste der Vorwoche mit Leergut wieder mit.

Ihre grüne Kiste kommt zuverlässig bei Ihnen an. Sollten wir mal später kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis.

Gründe für eine Verzögerung können das Wetter, ein Verkehrsstau oder Umleitungen sein. Neukunden kommen hinzu und andere melden Urlaub an, dadurch verschiebt sich der Zeitplan und Ihre Kiste kommt früher oder später bei Ihnen an.

Auch unsere Fahrer haben mal Urlaub. Die Vertretungsfahrer geben ihr Bestes, sind mit neuen Routen jedoch nicht so vertraut, so kann sich die Auslieferung verzögern.

Was kommt in die Kiste - Planung der Sortimente

Viele meinen, das wäre eine unserer leichtesten Übungen. Im Prinzip stimmt das auch, doch bis die Planung für die Folgewoche ausgearbeitet ist, gibt es viel zu bedenken.

 

Eigentlich könnten wir alles Gemüse und Obst zentral bei unserem Bio-Großhändler Weiling aus Coesfeld einkaufen, das wäre eine große Arbeitserleichterung. Wollen wir aber nicht, denn unser Prinzip lautet:

  

„Regional ist 1. Wahl“!

 

Wir kennen alle Gärtner und Landwirte aus der Region persönlich, und haben regen Kontakt und Austausch. Woche für Woche erhalten wir deren Angebote.

Dann wird telefoniert und besprochen ob genug Menge vorhanden ist, ob die Durchschnittsgewichte passen, ob die Qualitäten stimmen und wann geliefert wird.

 

Das Wetter kann unsere Planung zunichte machen, wenn z.B. ein heftiges Gewitter mit starkem Hagel oder Platzregen die Spinatblätter zerschossen hat oder kleine Tierchen den Salat auch sehr lecker finden oder die Radieschen wider Erwarten noch nicht groß genug sind. Dann muss schnell umdisponiert  und Ersatz gesucht werden.

 

Wir müssen viel berücksichtigen und auch improvisieren, das ist aber mittlerweile Routine. Die regionale Logistik ist sehr anspruchsvoll, doch es lohnt sich das Gemüse frisch aus der Region in ihre Kisten zu packen. Denn das garantiert Ihnen Nähe, Frische, Geschmack und gute Inhalte. Und gemeinsam unterstützen wir die regionale, bäuerliche Kulturlandschaft, sowie Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze, die Vielfalt und das soziale Miteinander.