Tipps & Infos

Schaffelle naturbelassen

Schaffelle naturbelassen vom Biolandhof Dicke Eiche

Ab sofort erhalten Sie bei uns im Online-Shop naturbelassene Schaffelle vom Biolandhof Dicke Eiche aus Schledehausen.

Die Schaffelle sind naturbelassen, das heißt, sie wurden mit Alaun (essigsaure Tonerde) gegerbt. Die Felle sind nicht gebleicht, daher haben sie einen gelblichen Schimmer. Der glatte Flor kommt durch das leichte Anscheren zustande.

Für die Reinigung empfehlen wir ein Lüften und Ausklopfen an der frischen Luft. Verschmutzungen können Sie mit einer leichten Seifenlauge abwischen, danach wieder gut trocknen lassen.
Bitte waschen Sie das Fell nicht in der Waschmaschine, sonst wird das Leder steif und brüchig.

Kleiner Tipp von der Großmutter:
Im Winter das Fell mit der Wolle in den Schnee legen und ordentlich ausklopfen.

Fastenzeit - eine Zeit der Besinnung

Fastenkasten von Voelkel, Saftfasten

Für Christen markiert der Aschermittwoch den Anfang der 40-tägigen Fastenzeit. Dieser fällt in diesem Jahr am 14.02.2018 mit dem Valentinstag zusammen.

Fasten hat eine lange Tradition

Viele Menschen besinnen sich wieder auf diese Phase des freiwilligen Verzichts und entscheiden sich ganz bewusst für eine Versorgung ohne feste Nahrung. Neben gesundheitlichen Ursachen und dem Wunsch nach innerer Reinigung, bietet eine Fastenkur auch immer die Chance, sich in all unserem Überfluss von Unnötigem zu befreien.

In der Heilkunde ist Fasten seit Urzeiten ein fester Bestandteil. Traditionell lässt sich seit jeher in allen Kulturen und Religionen eine Zeitspanne des Fastens zurückverfolgen. So zum Beispiel der Ramadan im Islam oder der Jom Kippur im Judentum.

Warum eigentlich fasten?

Die Gründe für ein Fasten sind heute so vielfältig wie die Varianten, die ausprobiert werden.  Süßigkeiten- und Genussmittelfasten für ein paar Wochen sind dabei für manche genauso angesagt, wie für andere der kurzzeitige, komplette Verzicht auf jegliche feste Nahrung. Neben dem Heil- und Basenfasten stellt das Saftfasten eine besonders schonende Form dar. Saftfasten ist eine Art „Großreinemachen“ für den Körper. Durch hochwertige Gemüsesäfte werden dem Körper Vitamine, Mineralien, aber nur wenige Kalorien zugeführt. Welchen Saft sich jemand aussucht, hängt von den Bedürfnissen und Vorlieben ab. Sauerkrautsaft wirkt beispielsweise darmreinigend. Rote Bete-Saft soll hingegen eine blutreinigende Funktion haben.

Jeder Gesunde kann eigenverantwortlich fasten. Während der persönlichen Fastenzeit kommt es zu einer Stoffwechselumstellung, die den Körper anregt, Belastendes oder Krankmachendes auszuscheiden. Der Körper wird entschlackt, überalterte Zellen abgebaut und die Neubildung von Zellen angeregt.

Saftfasten mit Gemüsesäften

Für alle, die sich im Rahmen einer Fastenkur oder auch im Alltag mit Säften etwas Gutes tun möchten, bieten wir auch in diesem Jahr wieder unseren beliebten Voelkel-FASTENKASTEN und diverse Voelkel-GEMÜSESÄFTE an. Der Fastenkasten besteht aus 6 hochwertigen Demeter-Gemüsesäften, die ideal auf die Bedürfnisse während des Saftfastens abgestimmt sind. Zudem erhalten Sie eine Info-Broschüre zum Saftfasten und eine gratis Packung „Fastenkräutertee“ als Fasten-Begleiter.

Wer sich weiter informieren möchte, sollte den Beitrag der Arte-Doku ansehen: https://www.arte.tv/de/videos/043980-000-A/fasten-und-heilen/

ÖKULLUS wünscht Ihnen eine schöne FASTENZEIT!

Hygieneartikel – ökologische Alternativen

Bio-Hygieneartikel in Ihrer grünen Kiste von Ökullus

Ab sofort finden Sie bei uns im Shop Hygieneartikel aus dem Bereich Damenhygiene sowie Wattepads und Ohrstäbchen aus reiner, zertifizierter Bio-Baumwolle.

Im Gegensatz zu konventionellen Produkten sind die Produkte der Firma natracare frei von Chemikalien, Chlorbleiche, Plastik, Pestiziden, Farbstoffen und Duftstoffen. Dank Folien aus Maisstärke und dem Verzicht auf Plastik lassen sie sich zudem umweltfreundlich entsorgen.

Die Bio-Hygieneartikel bieten dabei eine gesunde und verantwortungsbewusste Alternative! In unserem online-Shop finden Sie:

  • Wattepads
  • Wattestäbchen
  • Geischtsreinigungstücher
  • Baby Pflegetücher
  • Tampons
  • Slipeinlagen
  • Damenbinden

Mehr zur Gefahr konventioneller Hygieneprodukte aus dem Bereich Monatshygiene finden Sie z.B. in diesem Presseartikel >

Schwarzer Rettich - Winterrettich

Winterrettich, Saisongemüse aus der region

Frisches Gemüse aus der Region im Winter

Wenn Sie in den ersten Wochen des neuen Jahres mit Gemüse der Saison kochen wollen, ist schwarzer Rettich genau richtig. Er wird vor dem ersten Frost im November oder Dezember geerntet und kann gut gelagert werden. Den schwarzen Winterrettich erhalten Sie in runder oder länglicher Form, je nach Sorte. Bei uns bekommen Sie den runden Winterrettich.

Wichtige Gemüsesorte der asiatischen Küche

Rettich ist eine unserer ältesten Kulturpflanzen und wurde bereits von den alten Ägyptern geschätzt. Seine Heimat liegt in Vorderasien. In China, Japan und Korea zählt der Rettich zu den wichtigsten Gemüsesorten. Der jährliche Verbrauch erreicht dort bis zu 30 kg pro Kopf. Wir Deutschen verzehren lediglich 250 g.

Winterrettich zubereiten ganz einfach

In der Küche wird der schwarze Rettich meist geschält. Gekocht wird er in Suppen, Pürees und Aufläufen verwendet. Für Salate wird er geraspelt oder sehr fein geschnitten. Viele Ideen für leckere Gerichte finden Sie in unserer Rezeptsammlung.

Durch den Kontakt mit Sauerstoff und, noch intensiver, durch das Bestreuen mit Salz oder das Einlegen in Wasser oder Essig, reduziert sich, die für viele Rettiche typische Schärfe.

Altbekannte Volksmedizin

Rettich, insbesondere der Schwarze Winterrettich gehört zu den gesundheitlich wertvollsten Gemüsen. In der Volksmedizin wird er seit jeher gegen Gallenleiden, rheumatische Beschwerden und Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die heilenden Kräfte verdankt er seinen Hauptwirkstoffen, den schwefelhaltigen Senfölen Raphanol, Glukoraphain und Senfölglykosid. Diese verursachen den typischen Geruch und Geschmack und wirken gegen Bakterien und Pilze, vor allem in den Schleimhäuten des Verdauungstraktes. Nebenbei regen sie noch die Gallensaftproduktion an. Die ätherischen Öle des schwarzen Rettichs lösen zudem den zähen Schleim in den Atemwegen.

Selbst gemacht: Hustensaft aus schwarzem Rettich

Zuerst den Kopf des Schwarzen Rettichs als Decke herunter schneiden. Dann den Rettich aushöhlen und mit 5 - 10 EL Honig auffüllen. Den Deckel wieder aufsetzen und einige Stunden stehen lassen. Der Honig im Rettich verwandelt sich nun in Hustensaft. Die Flüssigkeit in ein Gefäß geben und kühl stellen. Der daraus entstandene Hustensirup ist verzehrfertig und kann ausgelöffelt werden. Probieren Sie´s aus!

Sellerie schon bei den Römern

Sellerie vom Bioland-Anbau Schulze Bsuchhoff

Sellerie diente den alten Ägyptern als Grabbeigabe und die Griechen und Römer widmeten ihn Hades, dem Gott der Unterwelt. Zudem trugen die alten Römer bei Festgelagen oftmals Kränze aus Sellerie, um sich vor einem Kater zu schützen.

Vielleicht kommt daher die Selleriestange im Cocktail Bloody Mary?

 

Sellerie direkt von unserem Hofgut

Der Sellerie (Apium graveolens) gehört botanisch zu den Doldenblütlern und umfasst ca. 20 Arten. Der botanische Artname bedeutet „stark riechend“. Sellerie ist weltweit in gemäßigten Klimazonen, aber vor allem auf der Nordhalbkugel heimisch. Nach Europa kam der Sellerie erst im frühen Mittelalter. Dort wurde er primär in Klostergärten angepflanzt. Das Sellerieangebot in unserem Shop und auf den Wochenmärkten kommt direkt von unserem Hofgut in Handorf.

Blätter als Gewürzkraut

Der Knollensellerie erhält seinen kräftig, würzigen Geschmack aufgrund der ätherischen Öle. Aus der Knolle können Suppen, Säfte, Pürees, Saucen und Salate zubereitet werden. Aber auch ein mit Sesam paniertes Sellerie-Schnitzel ist sehr schmackhaft. Die Blätter sind ein feines Gewürzkraut. Auf unserer Internetseite finden viele leckere Rezeptideen.

Sellerie gegen Bluthochdruck

In Asien wird Sellerie seit Jahrhunderten zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet. Das in der Pflanze enthaltene Phthalid wirkt entspannend auf die Arterienmuskeln, die den Blutdruck regulieren, und sorgt somit für eine Erweiterung der Blutgefäße. Darüber hinaus soll er die Anzahl der Stresshormone im Blut verringern, welche eine Verengung der Blutgefäße bewirken.

Tipp:

Knollensellerie verfärbt sich beim Schneiden schnell. Dies beeinträchtigt den Geschmack zwar nicht aber das Auge isst ja bekanntlich mit. Die Verfärbung lässt sich verhindern, in dem der Sellerie in Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft gekocht wird. Oder die Schnittstellen mit Zitronensaft bepinselt werden.

Rotkohl - Wintergemüse von unserem Hofgut

Rotkohl in Biolandqualität aus der Region

Rotkohl ist ein typisches Wintergemüse und wird bei uns je nach Witterung bis in den Dezember frisch geerntet. Die festen Kohlköpfe mit der typisch lila-violetten Blattfarbe wachsen sehr langsam heran. Nach der Pflanzung im Juni wird angehäufelt um die Standfestigkeit zu erhalten. Aufwuchs von Beikräutern wird in unserem Bioland-Anbau mechanisch entfernt. Zum Schutz vor Schädlingsbefall werden alle Kohlpflanzen mit einem Netz abgedeckt.

Gesunder Krautkopf schon für unsere Urahnen

Der Krautkopf ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Schon unsere Vorfahren und Urahnen verzehrten in nasskalten Wintermonaten Rotkohl und hielten sich somit auch im Winter fit und gesund. Essen Sie ihn roh als Salat, sind noch alle Inhaltstoffe enthalten. Doch auch als Gemüse oder im Auflauf ist er eine gesunde Wintermahlzeit, dabei gilt je länger Sie ihn erhitzen, umso weniger wertvolle Inhaltsstoffe bleiben erhalten.

Rotkohl orientalisch oder als Smoothie

Für die Zubereitung werden die äußeren Blätter entfernt. Der Rotkohl wird geviertelt, der Strunk herausgeschnitten und anschließend die Kohlviertel in sehr feine Streifen geschnitten. Rezeptideen der Vegetarischen Küche ergänzen die klassische Zubereitungsart als Beilagengemüse zu Braten & Co. Die Gewürze Zimt, Kardamom und Sternanis verleihen dem Rotkohlsalat eine orientalische Note. Nüsse und Obst, auch Trockenobst ergeben eine geschmacklich wunderbare Ergänzung. Aus Rotkohl können Sie auch leckere Smoothies herstellen oder bereiten Sie doch mal selbst Sauerkraut aus Rotkohl zu. In einem schönen Glas überreicht ist Rotkohlsauerkraut ein ganz besonderes Geschenk.

In unserer Rezeptsammlung finden Sie zahlreiche Anregungen.

Granatapfel – Obst der Saison

Granatapfel, Obst der Saison

Granatäpfel gehören unbedingt in die gesunde und exotische Küche. Die Früchte sind ausgesprochen vielseitig verwendbar. Als Fruchtsaft, Fruchtpüree oder als einzelne Samen passen sie geradezu ideal zu Geflügel und Wild und eignen sich hervorragend für ein leckeres Dessert.

Spritzt und kleckert!

Damit der rote Saft nicht allzu große Spuren hinterlässt: Den Granatapfel horizontal halbieren. Die einzelnen Hälften von außen mit den Händen zusammendrücken. Mit der Schnittseite nach unten über einen Teller halten. Anschließend mit der Löffelunterseite von oben auf die Granatapfelhälfte klopfen. Langsam lockert sich die Frucht von der Hülle. Mit etwas Geduld, fällt so der gesamte Inhalt des Apfels aus der Hülle.

Granatus

Der Name „Granatus“ bedeutet samenkernreich. Essbare Teile des Granatapfels sind auch nur die Samenkerne mit der sehr saftigen, süß-säuerlich schmeckenden, geleeartigen, rosa bis weißen Pulpe. Die gelblichweißen Trennhäute, welche die einzelnen Fruchtkammern abteilen, sind bitter und sollten entfernt werden, denn sie trüben das Geschmackserlebnis erheblich, wenn sie mitgegessen werden.

Reichlich Antioxidantien

Granatäpfel haben einen relativ hohen Kaliumgehalt (380 mg / 100 g) und Phosphorgehalt (70 mg / 100 g). Dem Saft wird eine heilende Wirkung bei Herz- und Magenschmerzen, sowie bei fiebrigen Erkrankungen nachgesagt.

Granatäpfel enthalten viele Fruchtsäuren und sind reich an Vitamin C. Ihr Gehalt an Antioxidantien ist höher als bei allen bisher bekannten Früchte. Zu den Antioxidantien zählen u.a. die Vitamine C und E, Beta Carotin, sowie die Mineralstoffe Selen, Kupfer und Zink. Zusätzlich finden sich in den Früchten große Mengen an Vitamin A und Eisen.

Rosenkohl – der gesunde, heimische Mini-Kohl

Rosenkohl in den Ökullus Genussgärten
biofrischer Rosenkohl vom Bioland Hofgut Schulze Buschhoff

Herkunft

Rosenkohl ist einer unserer jüngsten Kohlarten. Erst im 19. Jahrhundert begannen Gemüsebauern in der Umgebung von Brüssel - daher heißt er in vielen Gegenden auch „Brüsseler Kohl“ - mit der Zucht dieser bis zu einem Meter hohen Kohlpflanze. Die Ernte beginnt bei uns Mitte Oktober und setzt sich bis in den Januar fort, da die Pflanze Kälte bis -12°C vertragen kann.

 

Am besten nach dem ersten Frost

Ähnlich wie Grünkohl entwickelt Rosenkohl erst nach der ersten kurzfristigen Frosteinwirkung seine besonderen Vorzüge. Er ist dann zarter, aromatischer und leichter verdaulich. Überhaupt tanzt er ein wenig aus der Reihe seiner Artgenossen, nicht nur wegen seines charakteristischen Eigengeschmacks, sondern auch wegen seiner außergewöhnlichen "Größe”. Die hell- bis dunkelgrünen "Röschen" - das sind die Triebknospen am Stängel, die Mini-Kohlköpfen ähneln - werden nämlich nur etwa walnussgroß.

 

Rosenkohl in der Küche

Rosenkohl zählt zu den feinsten Wintergemüsen, die wir kennen, und deshalb wird er auch gerne zu einem festlichen Braten & Wild gereicht.

Rosenkohl können Sie sowohl kochen, als auch blanchieren, dämpfen, schmoren und backen. Hierzu sollten sie ihn vorher jedoch immer kurz waschen und putzen indem Sie die äußeren Blättchen und den Stängelansatz entfernen. Zudem empfiehlt es sich den kleinen Strunk des Rosenkohls kreuzweise einzuschneiden, so wird er schneller und gleichmäßiger gar. Sie können ihn vor dem Zubereiten auch in kaltem Salzwasser waschen.  Etwas Brühe oder Milch im Kochwasser mildert den leicht bitteren Geschmack ein wenig. Ganz frische Röschen lassen sich, in Blättchen abgelöst, auch als Rohkost anmachen. Rosenkohl ist übrigens auch ausgezeichnet zum Tiefgefrieren geeignet –kurz 3 Minuten blanchiert, bleibt er so monatelang haltbar.

 

Das Wintergemüse mit Heilkraft

Der kleine Kohl ist zwar etwas kalorienträchtiger als seine Vettern, dafür aber ein hochgeschätztes Feingemüse von besonderem ernährungsphysiologischen Wert in den Herbst- und Wintermonaten. So ist er besonders reich an Vitamin C, A, B1 und B2 und enthält doppelt so viel Kalium und Eisen wie beispielsweise der Weißkohl.  Um das Vitamin C freizusetzen, sollte Rosenkohl vor dem Verzehr kurz gegart werden.

Tipp:

Richtig "aufmotzen" können Sie den "Kleinen", wenn Sie ihn zusammen mit karamellisierten Maronen servieren - ein besonderer Gaumenschmaus in der Winterzeit.  

Biokäse bei Ökullus

Biokäse von Ökullus

Die Naturbelassenheit der Erzeugnisse ist ein Grundsatz von Bioland,

daher verwenden Biomolkereien bevorzugt Rohmilch. Für Emmentaler, Bergkäse und Chester schreiben die Bioland-Richtlinien dies sogar vor.

 

Käseherstellung

Bei der Käseherstellung kommen insbesondere zwei Fällungsverfahren zum Einsatz: Die Labfällung und die Säurefällung. 

  • Bei der Labfällung wird die Milch mit Labenzymen versetzt, die aus Kälbermägen gewonnen wurden. Dieses Labenzym wird heute bereits überwiegend mit Hilfe von Gentechnik nachgebildet (Chymosin); im Biolandbau ist dies verboten. Neben natürlichem Kälber-Lab setzen Bioland-Käsereien auch mikrobielles Lab ein, das aus einem Pilz gewonnen wird. Mit Hilfe der Labfällung entsteht beispielsweise Hartkäse (Emmentaler), Schnittkäse (Tilsiter), halbfester Schnittkäse (Butterkäse) oder Weichkäse (Camembert).
  • Bei der Säurefällung werden spezielle Milchsäurebakterien zur Dicklegung verwendet. Zu den so hergestellten Sauermilchkäsesorten gehören der Handkäse, Harzer oder Korbkäse.

Milchverbrauch für Käseherstellung

Übrigens werden zur Herstellung von einem Kilogramm Käse durchschnittlich neun Liter Milch benötigt, ein Kilo Frischkäse entsteht aus circa fünf Litern Milch. Und für ein Kilo Hartkäse werden zwölf Liter Milch benötigt.

Das hat folgenden Grund: Während der Lagerung verdunstet Wasser aus dem Käse, dabei steigen der Trockenmasseanteil und der Fettgehalt. Auf dem Käse ist deshalb stets der Fettgehalt in der Trockenmasse (Fett i.Tr.) angegeben. Zum Beispiel enthält ein Camembert (100 g) mit 60% Fett i.Tr. nur circa 21 g Fett; Emmentaler mit 45% Fett i.Tr. dagegen rund 28 g Fett.

Rohmilchverzehr

Für die Käseherstellung wird Rohmilch auf max. 40°C erwärmt. Evtl. enthaltene schädliche Mikroorgnaismen werden so nicht abgetötet. Deshalb sollten stillende Mütter, Säuglinge und immungeschwächte Menschen vorsorglich auf wärmebehandelte (Milch-) Lebensmittel zurückgreifen, also Rohmilchkäse meiden.

Lesen Sie auch: Bio-Käse-Vielfalt direkt zu Ihnen nach Hause

Bioweine bei Ökullus

Bioweine von Naturkosthandel Ökullus

Die Grundlage für einen guten Biowein wird im Weinberg gelegt. Hier wird auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln verzichtet. Stattdessen setzen Biowinzer auf einen gesunden Boden und den Einsatz von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Gegen Pilzkrankheiten werden auch Kupfer und Schwefel, die gesetzlich streng reglementiert sind, eingesetzt. Anstelle von Schwefel wird seit kurzem häufig auch erfolgreich Backpulver (Natriumbikarbonat) verwendet.

Biowein wird nach strengen Regeln biologisch erzeugt, daher gelten auch im Keller besondere Vorschriften, die europaweit einheitlich geregelt sind. So ist der Einsatz von Behandlungsstoffen in Weinbereitungsprozessen im Vergleich zur konventionellen Weinherstellung extrem eingeschränkt. Die Höchstmenge an Schwefel beispielsweise, die bei der Produktion eingesetzt werden darf, liegt unter den Höchstmengen für konventionelle Weine. Schwefel wird verwendet, um den Wein vor mikrobiellem Wachstum und Oxidation zu schützen. Zudem müssen alle verwendeten Mittel frei von gentechnisch veränderten Substanzen sein. 2012 wurde daraufhin eine Kennzeichnungsänderung verabschiedet. Weine dürfen seitdem das EU-Bio-Logo tragen.

Was kommt in die Kiste - Planung der Sortimente

Viele meinen, das wäre eine unserer leichtesten Übungen. Im Prinzip stimmt das auch, doch bis die Planung für die Folgewoche ausgearbeitet ist, gibt es viel zu bedenken.

 

Eigentlich könnten wir alles Gemüse und Obst zentral bei unserem Bio-Großhändler Weiling aus Coesfeld einkaufen, das wäre eine große Arbeitserleichterung. Wollen wir aber nicht, denn unser Prinzip lautet:

  

„Regional ist 1. Wahl“!

 

Wir kennen alle Gärtner und Landwirte aus der Region persönlich, und haben regen Kontakt und Austausch. Woche für Woche erhalten wir deren Angebote.

Dann wird telefoniert und besprochen ob genug Menge vorhanden ist, ob die Durchschnittsgewichte passen, ob die Qualitäten stimmen und wann geliefert wird.

 

Das Wetter kann unsere Planung zunichte machen, wenn z.B. ein heftiges Gewitter mit starkem Hagel oder Platzregen die Spinatblätter zerschossen hat oder kleine Tierchen den Salat auch sehr lecker finden oder die Radieschen wider Erwarten noch nicht groß genug sind. Dann muss schnell umdisponiert  und Ersatz gesucht werden.

 

Wir müssen viel berücksichtigen und auch improvisieren, das ist aber mittlerweile Routine. Die regionale Logistik ist sehr anspruchsvoll, doch es lohnt sich das Gemüse frisch aus der Region in ihre Kisten zu packen. Denn das garantiert Ihnen Nähe, Frische, Geschmack und gute Inhalte. Und gemeinsam unterstützen wir die regionale, bäuerliche Kulturlandschaft, sowie Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze, die Vielfalt und das soziale Miteinander.