Tipps & Infos

Mediterrane Köstlichkeiten zur Grillzeit

Oliven, Antipasti, Il Cesto bei Ökullus im Online-Shop

Il Cesto - biologische Produkte des Südens

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen. (Winston Churchill)   

Genau das ist auch der Anspruch von Il Cesto und von dem weichen Sie keinen Zentimeter ab. Die mediterranen Köstlichkeiten die Sie produzieren, werden mit viel Liebe, großer Sorgfalt und noch mehr Erfahrung in der Spezialitäten-Küche in Walddorfhäslach in Baden-Württemberg zubereitet.

Das Team um Michael Kammerer und Rainer Weiß arbeitet nach strengsten Grundsätzen: mit 100 % biologisch angebauten Rohstoffen höchster Güteklasse, mit wöchentlich frischer Veredelungsarbeit und das zu fairen Preisen für die mediterrane Landwirtschaft. Ein Prinzip von Il Cesto!

Das finden wir gut. Deshalb bieten wir Ihnen aktuell Artikel von Il Cesto unter dem Titel "ANTIPASTI - IL CESTO" in unserem Shop an, zum Beispiel:

Genuss kann so gesund sein! Eine aktuelle groß angelegte Studie beweist: Mediterrane Kost wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus und kann vor Herzkrankheiten schützen. Sie tun etwas für Ihr Wohlbefinden und können dabei auch noch herrlich schlemmen.

Probieren lohnt sich!

Neuer Traktor auf unserem Gemüseacker

Pflanzarbeit Gemüseacker, Bioland Hofgut

Unsere Gärtner sind fleißig beim Pflanzen und Säen. Salate, Kohlrabi, Sellerie, Fenchel, Porree, Möhren und vieles mehr wird in diesen Tagen in den vorbereiten Bioland-Boden gebracht.

Kaum gepflanzt, muss auch schon das Beikraut klein gehalten werden. Dafür kommt unser neuer Traktor zum Einsatz.

Vielleicht haben Sie das futuristisch anmutende Fahrzeug schon auf unseren Ackerflächen beobachtet. Mit dem Überkopfrahmen bietet es einen ungewöhnlichen Anblick.

Fobro Mobil, Gemüsacker, Bioland Hofgut

Eigentlich ist es gar kein Traktor, sondern ein Geräteträger mit dem Namen FOBRO Mobil. Die Besonderheit ist, dass auch im Zwischenachsbereich landwirtschaftliche Geräte angebaut werden können. Möglich wird dies durch den speziell konstruierten Überkopfrahmen. Der Fahrer/die Fahrerin hat dadurch freie Sicht auf die Arbeitswerkzeuge.

Hack- und Pflegegeräte können bis 3 m Arbeitsbreite im Heck- und im Zwischenachsbereich angebaut werden. Das bedeutet, dass wir mehrere Arbeitsschritte mit nur einer Überfahrt kombinieren können. Hinzu kommt das geringe Eigengewicht von nur 1.200 kg, welches der Bodenstruktur zu Gute kommt. Unsere Investition steht somit für gesündere Böden und weniger Diesel-Verbrauch also weniger CO2-Ausstoß.

Die Firma FOBRO Mobil wirbt mit den Eigenschaften:

  • hohe Arbeitspräzision
  • ermüdungsfreier Blick auf das 100 % ersichtliche Zwischenachsgerät
  • intelligentes Bedienkonzept per Joystick bequem aus einer Hand steuerbar.

Unsere Auszubildende Annika hat sich schnell an das neue Fahrzeug und die Einhandbedienung gewöhnt, wie auf dem Foto zu sehen ist.

Wildkräuter in der Küche

Löwenzahn, Wildkräuter im Frühlingssalat

(BZfE) – Mit dem Frühling kommt der Löwenzahn nicht nur auf die Wiesen, sondern auch in die Küche. Die Pflanze mit den sonnengelben Blüten ist hervorragend als Küchenkraut geeignet. Die zarten Blätter haben einen herb-nussigen Geschmack und können blanchiert und als Gemüse verwendet werden. Im Salat lassen sie sich sehr gut mit anderen Wildkräutern, Blattsalaten und Cherrytomaten kombinieren. Dazu passt ein Dressing aus Walnussöl und Rotweinessig.

Ein Löwenzahnpesto ist ein ganz besonderer Genuss und nicht schwer zuzubereiten: Ein Bund Blätter, Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft, Mandeln sowie Parmesan werden püriert und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. ...

» Frisch gepflückte Löwenzahnblätter können Sie mit der neuen Ernte unseres Asiasalates zu einem leckeren und gesunden Frühlingssalat kombinieren.

...  Das Wildkraut überzeugt mit vielen positiven Inhaltsstoffen wie Vitamin C und D, aber auch Kalium, Kalzium und Magnesium. Die Bitterstoffe regen den Appetit an und unterstützen die Verdauung. In der Naturheilkunde werden die Blätter und die rübenartige Wurzel als Tee zubereitet.

Heike Kreutz,  www.bzfe.de

Bunte Eier oder Soleier

Hühnereier vom Bioland Hofgut Schulze Buschhoff

Ein Ei gleicht dem anderen. Das war zu früheren Zeiten ein echtes Problem. Während der vierzigtägigen Fastenzeit war der Verzehr von Eiern verboten. Die Hühner machten mit dem Legen allerdings keine Pause.

Warum gefärbte Eier?

Um die Eier aus der Fastenzeit haltbar zu machen, wurden sie gekocht. Und um später die rohen von den gekochten Eiern unterscheiden zu können, gab man färbende Pflanzen ins Kochwasser. Die Eier wurden bunt. Historiker nehmen an, dass dies ein Ursprung für die Tradition des Eierfärbens ist.

Die Tradition der Soleier

Eine andere Art um Eier haltbar zu machen, war Sie als Soleier einzulegen. Dazu wurden die hart gekochten Eier in einer Kochsalzlösung eingelegt. Durch die Salzlösung werden die Eier konserviert und bleiben ohne Kühlung einige Zeit haltbar. Sie sind in weiten Teilen Deutschlands ein traditionelles Gericht und gehörten in zahlreichen Kneipen zum Standardangebot.

Soleier selbst zubereiten

Zur Zubereitung werden die hartgekochten Eier zunächst rundherum angeschlagen, sodass ihre Schale zerbricht, ohne aufzureißen, und in ein großes, verschließbares Glas gegeben. Dann wird ein starker, aufgekochter Sud aus Wasser und Salz, je nach Rezept auch gewürzt mit z.B. Kümmel, Pfefferkörnern, Piment, Wacholderbeeren, Lorbeer, Gewürznelken, Zwiebeln und Zwiebelschalen, heiß über die Eier gegeben, sodass sie vollständig bedeckt sind. Der Sud sollte so viel Salz enthalten, dass die Eier schwimmen (ca. 60 g Salz auf 1 Liter Wasser). Vor dem Verzehr sollten Soleier einen Tag bis eine Woche ziehen. Durch die Zwiebelschalen und andere Zutaten bildet sich auf den Eiern entlang der Bruchstellen der Eierschale ein schönes Muster.

Leckere Zwischenmahlzeit

Gegessen werden Soleier als Zwischenmahlzeit meist wie folgt: Das Ei wird geschält und längs halbiert, der Dotter herausgenommen, in die entstandene Mulde etwas Öl, Essig und Pfeffer gegeben, der Dotter wieder daraufgesetzt, etwas Senf dazugegeben und das halbe Ei mit einem Bissen verzehrt.

Guten Appetit!

Der Große Bruder unserer Legehennen

Ab sofort bieten wir Ihnen neue Bruderhahn-Produkte aus dem Projekt „Großer Bruder“ an.

Als Bruderhähne bezeichnet man die Brüder der Legehennen und sie haben ein Problem. Legehennenrassen sind darauf spezialisiert, die Energie durch Futteraufnahme in die Eierproduktion zu investieren, ihr Gewicht bleibt dabei gering. Mastrassen sind speziell gezüchtet, um möglichst schnell viel Fleisch anzusetzen. Bruderhähne haben weder genug Fleisch noch Eier anzubieten. Eine Vermarktung der männlichen Tiere ist deshalb äußerst schwierig und führt dazu, dass die Brüder der Legehennen bereits am ersten Lebenstag getötet und zu Tierfutter verarbeitet werden.

Um Abhilfe zu schaffen wurde 2012 die Bruderhahn Initiative Deutschland e.V. (BID) gegründet. Ziel der BID ist es die unethische Praxis der nutzlosen Tötung der Bruderhahn-Küken zu beenden.

Als Bioland-Betrieb ist es uns ein besonderes Anliegen die Bruderhahn Initiative zu unterstützen. Bisher hatten wir Artikel vom entfernten Bauckhof aus der Lüneburger Heide im Angebot. Nun bietet unser Legehennenlieferant, der Bioland Geflügelhof Bodden aus Goch am Niederrhein, ebenfalls Bruderhahn-Produkte an.

Seit mehreren Jahren erhalten wir von dort unsere Hühner. Die Tiere werden persönlich angeliefert, damit die Junghennen möglichst schnell und stressfrei in unseren Mobilställen ankommen. Ab sofort nehmen wir vom Geflügelhof Bodden auch die neuen Wurst- und Fleischartikel „Großer Bruder“ ins Angebot. Wir unterstützen damit den Geflügelhof Bodden und die Brüder unserer Legehennen, außerdem können wir Transportkosten sparen.

Gockel-Produkte Geflügelhof Bodden, Bruderhahn-Projekt

Folgende Großer Bruder-Artikel erhalten Sie bei uns:

Die Bruderhähne bei Bodden wachsen in den ersten 8 Wochen gemeinsam mit ihren Schwestern auf und ziehen danach in einen eigenen Stall mit Wintergarten und Grünauslauf. Erst nach 4-5 Monaten werden sie küchenfertig verkauft. Die Brathähnchen aus konventioneller Haltung leben im Vergleich dazu ohne jeglichen Auslauf im Freien nur ca. 30 Tage lang.

Mit dem Kauf von Große Bruder-Artikeln unterstützen auch Sie die Bruderhahn Initiative.

Besten Dank dafür!

Biokäse bei Ökullus

Biokäse von Ökullus

Die Naturbelassenheit der Erzeugnisse ist ein Grundsatz von Bioland,

daher verwenden Biomolkereien bevorzugt Rohmilch. Für Emmentaler, Bergkäse und Chester schreiben die Bioland-Richtlinien dies sogar vor.

 

Käseherstellung

Bei der Käseherstellung kommen insbesondere zwei Fällungsverfahren zum Einsatz: Die Labfällung und die Säurefällung. 

  • Bei der Labfällung wird die Milch mit Labenzymen versetzt, die aus Kälbermägen gewonnen wurden. Dieses Labenzym wird heute bereits überwiegend mit Hilfe von Gentechnik nachgebildet (Chymosin); im Biolandbau ist dies verboten. Neben natürlichem Kälber-Lab setzen Bioland-Käsereien auch mikrobielles Lab ein, das aus einem Pilz gewonnen wird. Mit Hilfe der Labfällung entsteht beispielsweise Hartkäse (Emmentaler), Schnittkäse (Tilsiter), halbfester Schnittkäse (Butterkäse) oder Weichkäse (Camembert).
  • Bei der Säurefällung werden spezielle Milchsäurebakterien zur Dicklegung verwendet. Zu den so hergestellten Sauermilchkäsesorten gehören der Handkäse, Harzer oder Korbkäse.

Milchverbrauch für Käseherstellung

Übrigens werden zur Herstellung von einem Kilogramm Käse durchschnittlich neun Liter Milch benötigt, ein Kilo Frischkäse entsteht aus circa fünf Litern Milch. Und für ein Kilo Hartkäse werden zwölf Liter Milch benötigt.

Das hat folgenden Grund: Während der Lagerung verdunstet Wasser aus dem Käse, dabei steigen der Trockenmasseanteil und der Fettgehalt. Auf dem Käse ist deshalb stets der Fettgehalt in der Trockenmasse (Fett i.Tr.) angegeben. Zum Beispiel enthält ein Camembert (100 g) mit 60% Fett i.Tr. nur circa 21 g Fett; Emmentaler mit 45% Fett i.Tr. dagegen rund 28 g Fett.

Rohmilchverzehr

Für die Käseherstellung wird Rohmilch auf max. 40°C erwärmt. Evtl. enthaltene schädliche Mikroorgnaismen werden so nicht abgetötet. Deshalb sollten stillende Mütter, Säuglinge und immungeschwächte Menschen vorsorglich auf wärmebehandelte (Milch-) Lebensmittel zurückgreifen, also Rohmilchkäse meiden.

Lesen Sie auch: Bio-Käse-Vielfalt direkt zu Ihnen nach Hause

Bioweine bei Ökullus

Bioweine von Naturkosthandel Ökullus

Die Grundlage für einen guten Biowein wird im Weinberg gelegt. Hier wird auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln verzichtet. Stattdessen setzen Biowinzer auf einen gesunden Boden und den Einsatz von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Gegen Pilzkrankheiten werden auch Kupfer und Schwefel, die gesetzlich streng reglementiert sind, eingesetzt. Anstelle von Schwefel wird seit kurzem häufig auch erfolgreich Backpulver (Natriumbikarbonat) verwendet.

Biowein wird nach strengen Regeln biologisch erzeugt, daher gelten auch im Keller besondere Vorschriften, die europaweit einheitlich geregelt sind. So ist der Einsatz von Behandlungsstoffen in Weinbereitungsprozessen im Vergleich zur konventionellen Weinherstellung extrem eingeschränkt. Die Höchstmenge an Schwefel beispielsweise, die bei der Produktion eingesetzt werden darf, liegt unter den Höchstmengen für konventionelle Weine. Schwefel wird verwendet, um den Wein vor mikrobiellem Wachstum und Oxidation zu schützen. Zudem müssen alle verwendeten Mittel frei von gentechnisch veränderten Substanzen sein. 2012 wurde daraufhin eine Kennzeichnungsänderung verabschiedet. Weine dürfen seitdem das EU-Bio-Logo tragen.

Was kommt in die Kiste - Planung der Sortimente

Viele meinen, das wäre eine unserer leichtesten Übungen. Im Prinzip stimmt das auch, doch bis die Planung für die Folgewoche ausgearbeitet ist, gibt es viel zu bedenken.

 

Eigentlich könnten wir alles Gemüse und Obst zentral bei unserem Bio-Großhändler Weiling aus Coesfeld einkaufen, das wäre eine große Arbeitserleichterung. Wollen wir aber nicht, denn unser Prinzip lautet:

  

„Regional ist 1. Wahl“!

 

Wir kennen alle Gärtner und Landwirte aus der Region persönlich, und haben regen Kontakt und Austausch. Woche für Woche erhalten wir deren Angebote.

Dann wird telefoniert und besprochen ob genug Menge vorhanden ist, ob die Durchschnittsgewichte passen, ob die Qualitäten stimmen und wann geliefert wird.

 

Das Wetter kann unsere Planung zunichte machen, wenn z.B. ein heftiges Gewitter mit starkem Hagel oder Platzregen die Spinatblätter zerschossen hat oder kleine Tierchen den Salat auch sehr lecker finden oder die Radieschen wider Erwarten noch nicht groß genug sind. Dann muss schnell umdisponiert  und Ersatz gesucht werden.

 

Wir müssen viel berücksichtigen und auch improvisieren, das ist aber mittlerweile Routine. Die regionale Logistik ist sehr anspruchsvoll, doch es lohnt sich das Gemüse frisch aus der Region in ihre Kisten zu packen. Denn das garantiert Ihnen Nähe, Frische, Geschmack und gute Inhalte. Und gemeinsam unterstützen wir die regionale, bäuerliche Kulturlandschaft, sowie Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze, die Vielfalt und das soziale Miteinander.