Tipps & Infos

Nachhaltig einpacken - so geht's!

Geschenke nachhaltig verpacken, Alternative zur Plastikverpackung

Es muss nicht immer Neues sein. Wer dieses Jahr auf konventionelles Geschenkpapier verzichten möchte, kann auf zahlreiche Alternativen zurückgreifen.  Von Marta Fröhlich, bioland.de

Zu Hause steckt der beste Fundus: Gerade als Last-Minute-Idee eignet sich als Geschenkpapier vieles, was die häuslichen Schubladen so hergeben. Ob alte Zeitungen, Backpapier, Einmachgläser oder alte Blechdosen - wer kramt, der findet tolle Alternativen zu gekauften Verpackungen. Profis nähen aus Stoffresten oder ausgedienten Klamotten kleine Beutel.

Gemüsereste für die Optik: Kennen Sie noch die guten alten Kartoffelstempel? Schnödes braunes Packpapier lässt sich mit Stempeln aus Gemüse kunterbunt verzieren. Die Abschnitte von Sellerie, halbierte Äpfel oder geschnitzte rohe Kartoffeln ergeben tolle Muster. Super auch als Bastelaktion mit Kindern!

Gar nicht unappetitlich: Besonders für kleine Geschenke wie Schmuck oder auch Gutscheine bietet sich die Klopapierrolle super an. An den Enden eingeschlagen, beherbergt sie sicher Kleinigkeiten und macht Freude beim Auspacken.

Heute schon ans nächste Jahr denken: Nicht nur aus der Sicht des Schenkers kann es unterm Baum ökologisch zugehen. Wer dieses Jahr verpackte Geschenke bekommt, kann sich beim Aufreißen etwas zügeln und das wertvolle Einpackmaterial für nächstes Jahr aufheben. Glatt gestrichen und ordentlich verstaut tut es auch Weihnachten 2020 hervorragend seinen Dienst. Profis bügeln es sanft unter einem Küchentuch, und vielleicht bemerkt keiner den "Schwindel".

Doppelt schenkt sich besser: Ganz auf Papier verzichten kann, wer sein Geschenk in einem zweiten Geschenk verpackt. So können Kochbücher zum Beispiel hübsch in eine Kochschürze oder ein Geschirrtuch eingeschlagen werden. Auch Mützen oder Schals eignen sich hervorragend zum Verstecken weiterer Präsente.

Das nachhaltige i-Tüpfelchen: Mit einer Schleife bekommt ein Geschenk erst seinen Feinschliff. Doch auch da bieten sich Alternativen. Wie wäre es zum Beispiel mit allerlei aus Wald und Garten? Selbst gesammelte Zapfen, Blätter oder Tannenzweige hübschen jedes Päckchen auf. Aus alten Kartons lassen sich Geschenkanhänger ausschneiden und hübsch bestempeln. Auch ausrangierte Knöpfe oder Spitzenborten von Omas Bettwäsche setzen Präsente edel in Szene. Statt Kunststoffschleifenband erfüllt grobes Paketband oder Metzgerschnur hervorragend ihren Zweck.

Nüsse – außen hart, innen gesund

Nussmischung in Bioqualität vom Ökullus Online-Shop

(BZfE) – „In gemütlicher Runde gönnt man sich gerne etwas zum Knabbern. Statt Chips, Flips und Co. bieten sich Nüsse als Alternative an. Die gibt es in allen möglichen Formen und Geschmacksrichtungen.

Die verschiedenen Nüsse unterscheiden sich auch in ihren Inhaltsstoffen. Naturgemäß enthalten sie alle wenig Wasser, dafür reichlich Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Je nach Nuss enthalten 100 Gramm 8 bis 25 Gramm Eiweiß, 42 bis 72 Gramm Fett und 8 bis 31 Gramm Kohlenhydrate. Das Fett in Nüssen liefert hauptsächlich einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System und vor allem auf die Blutfettwerte auswirken.

Darüber hinaus enthalten Nüsse Mineralstoffe und Vitamine – hauptsächlich Vitamine aus der B-Gruppe und Vitamin E sowie Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor; ferner Phytosterine und weitere sekundäre Pflanzenstoffe, die sich möglicherweise ebenfalls positiv auf unsere Gesundheit auswirken.

Einziger Wermutstropfen: Nüsse haben ein großes Allergiepotenzial. Bei einer primären Nahrungsmittelallergie reagieren die Betroffenen unmittelbar auf bestimmte Proteine in der Nuss allergisch. Meist handelt es sich dabei um sogenannte Speicherproteine. Diese sind so stabil, dass sie durch Erhitzen oder die Magensäure nicht angegriffen werden. Häufiger verbreitet, aber auch milder im Verlauf sind Nussallergien ausgelöst durch eine mögliche Kreuzreaktion mit Pollen Frühblühern (Birke, Erle, Hasel). Deshalb müssen Nüsse – selbst wenn sie nur in Spuren in verarbeiteten Lebensmitteln vorkommen – europaweit gekennzeichnet werden.“

Zum Steckbrief der wichtigsten Nüsse lesen Sie gerne weiter:

Rüdiger Lobitz, http://www.bzfe.de

Bormangel bei unseren Kohlgewächsen

Brokkoli vom Bioland Hofgut Schulze Buschhoff
Brokkoliwachstum mit Bormangel

Momentan leidet ein Teil unserer Brokkoli-Ernte unter einem Bormangel – dies hat zwar keine Auswirkungen auf die Qualität, es zeigen sich jedoch Deformierungen an den Blättern und am sich herausbildenden Brokkoli-Kopf. Auch ein hohler Strunk ist ein Zeichen eines leichten Mangels.

Doch wie kommt es dazu?

In unserem Bioland-Betrieb sind wir bestrebt die Gesundheit und Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten. Dies erreichen wir durch eine weite Fruchtfolge, Wechsel der Gemüsekulturen auf den Flächen, den Anbau von Kleegras und eine schonende Bodenbearbeitung. Die Nährstoffgehalte im Boden, die für das Wachstum der Pflanzen relevant sind, werden auf den Gemüseanbauflächen durch eine jährliche Nährstoff- und pH-Wert-Analyse im Frühjahr untersucht. Dadurch lässt sich feststellen ob und in welcher Höhe eine zusätzliche Düngung erforderlich ist.

Trotz der (laut Analyse) ausreichenden Bodenwerte, kommt es bei uns ab und an zu Bormangelerscheinungen, wie in diesem Jahr.

Bor ist ein Spurennährstoff, den die Pflanzen nur in einer relativ geringen Menge z.B. für den Stoffwechsel benötigen. Ist Bor nun nicht ausreichend vorhanden, werden zu wenig Zuckerstoffe transportiert. Dadurch wird die Zellteilung im Vegetationspunkt beeinträchtigt und es kommt zu oben genannten Deformierungen.

Diese Erscheinungen zeigen sich verstärkt nach Hitzephasen, denn dann ist die Wasserversorgung der Pflanzen nicht in jeder Wachstumsphase optimal und es wird zu wenig Bor aus dem Boden aufgenommen. Momentan ernten wir den Brokkoli, den wir Mitte Juli gepflanzt haben. Er ist also in der sommerlichen Hitze mit Phasen von Wassermangel groß geworden und entsprechend ist ein Teil der Pflanzen deformiert.

Kürbisschnitzereien

Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie man ganz einfach mit Plätzchen-Ausstechformen eine stimmungsvolle Kürbislaterne schnitzt.

Dazu benötigen Sie:

  • ein großes, scharfes Sägemesser
  • ein scharfes Küchenmesser    
  • einen großen Löffel oder einen Portionierer mit scharfer Kante
  • Plätzchen-Ausstechformen aus Metall    
  • einen kleinen Hammer    
  • und natürlich einen schönen, festen Kürbis

1. Deckel absägen

Zunächst müssen Sie dem Kürbis einen Deckel absägen. Das geht ganz gut mit einem großen, scharfen Sägemesser. Am Besten erst einmal rundum eine Linie anschnitzen, dann nach und nach immer tiefer einschneiden, bis der Deckel ab ist.

Den Deckel beiseite legen, denn auch der Deckel lässt sich stimmungsvoll verzieren.

2. Muster einschlagen

Suchen Sie für den Herbst passende Ausstechförmchen aus, z.B. Sterne, Mond, Pilze...

Platzieren Sie nun an der gewünschten Stelle Ihre Plätzchenformen und schlagen diese mit einem Hammer so tief ein, dass sie die Kürbisschale möglichst tief einkerben.

Achtung: Lassen Sie den Motiven Platz, sonst brechen die Stege zwischen den einzelnen Motiven beim Schnitzen sehr schnell aus. Behalten Sie einen genügend großen Abstand zum Kürbisboden, sonst wirken die unteren Motive nicht so gut.

3. Aushöhlen

Entfernen Sie zunächst mit einem großen Löffel die Kürbiskerne mit den anhängenden Fasern und legen diese in ein extra Gefäß.

Nun geht´s richtig an die Arbeit. Schaben Sie sich Stück für Stück vorsichtig zu den Rändern vorran. Wenn Sie die Förmchen tief genug eingeschlagen haben, lassen sich die Motive ganz leicht herausdrücken. Klemmt´s mal ein bisschen, dann schneiden Sie die Ränder einfach vorsichtig mit einem scharfen Küchenmesser nach.

Nun fehlt nur noch der Deckel. Einmal im Rund schöne Sterne ausstechen, aushöhlen und fertig.

Unsaubere Kanten sollten Sie noch ein bißchen nacharbeiten, Kürbisfleischreste abwaschen, Teelicht rein, Deckel drauf - und schon kann der Kürbis fröhlich leuchten.

4. Resteverwertung

Das Kürbisfleisch eignet sich für allerlei Schmackhaftes, Ideen finden Sie in unserer Rezeptsammlung. Die ausgestochenen Motive sind eine hübsche Dekoration. Ab und zu in Wasser gelegt, halten sich diese lange frisch.

Und die Kerne? Waschen Sie einfach das Kürbisfleisch gründlich ab und lassen die Kerne langsam trocknen. Aus den Kernen lassen sich wunderbare lange Ketten auffädeln. Oder - streuen Sie im kommenden Frühjahr die Kürbiskerne überall  aus, wo etwas Erde zu finden ist. An Spielplätzen, Grünstreifen, Parks oder im eigenen Garten. Kürbisse sind robust - vielleicht wachsen im nächsten Herbst Kürbisse an den verrücktesten Orten.

Viel Spaß beim Schnitzen !

Tipp: So hält der Kürbis länger

Sollten beim Schnitzen Teile des Kürbisses abbrechen, können Sie diese mit Zahnstocher oder Draht wieder befestigen.

Damit Ihr Werk nicht gleich runzlig wird, reiben die Schnittflächen mit Vaseline ein. Wenn der Kürbis später austrocknet, können Sie ihn eine halbe Stunde ins Wasser legen. So wird er wieder frisch!

Neu: Ben & Anna – 100% natürliche und nachhaltige Naturkosmetik

Natürliche und nachhaltige Naturkosmetik im Ökullus Online-Shop

Auf der jährlichen Bio-Fachmesse unseres Großhändlers Weiling in Coesfeld haben wir nach Innovationen in der Bio-Branche Ausschau gehalten und reichlich neue Produkte getestet!

Neu bei uns: Produktserie Ben&Anna

Heute möchten wir Ihnen die Produkt-Serie des Berliner Start-Ups Ben&Anna vorstellen - ein junges, vegan lebendes Pärchen aus Berlin, das aus Mangel natürlicher, unbedenklicher Deo-Alternativen mit viel Freude und Tüftelei eine eigene Deo-Linie entwickelt hat. Erweitert haben sie ihre Produktpalette nun um eine 100% natürliche Zahnpflegeserie im Glas.

Sie vertrauen auf natürliche Inhaltsstoffe und eine nachhaltige Produktion und wollen mit ihren Produkten Gutes für Mensch und Natur tun - vegan, tierversuchsfrei und mit einer Verpackung aus FSC-zertifiziertem Papier.

Naturdeo – 100% natürlichen Ursprungs

Die Naturkosmetik-Deos von Ben & Anna bieten wirksamen Deo-Schutz aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen. Die Deo-Sticks basieren auf der Wirkgrundlage natürlichen Natrons, das keimreduzierend und gleichzeitig desodorierend wirkt. In Kombination mit anderen rein natürlichen Inhaltsstoffen und frischen Essenzen, wie z.B. dem Feuchtigkeit absorbierenden Pfeilwurz und natürlichen Aromen von Lavendel, Orange, Zedernholz und Calendula, garantieren sie eine stets zuverlässige Wirkung. Alle Deodorants sind in einer nachhaltigen Pappverpackung erhältlich und verzichten auf jeglichen Gebrauch von Plastik. In 7 Sorten erhältlich!

Sensitive Deodorants: Für empfindliche Haut gibt es 3 neue Sorten aus der „Sensitive“-Reihe mit besonders hautschonenden Inhaltsstoffen zum Schutz vor Hautirritationen. Japanese Cherry Blossom (fruchtig-kirschig und blumig-zart), Highland Breeze (herb-frisch, wie klare Bergluft) und Lermon& Lime (belebende Frische der Zitrone, für Männer & Frauen.

 

Zahnpflegeserie mit gutem Gewissen

Chemie kommt nicht ins Glas!

Mit der innovativen Zahnpflegeserie kann auch Zahnpflege nachhaltig, vegan und umweltbewusst sein. Ausgesuchte und hochwertige Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs wie Sanddorn, Kamille, Zimt und Kalzium, treffen auf modernes Design im recyclebaren Glastiegel. Und auch hier gilt: ganz ohne Tierversuche, vegan und frei von umstrittenen Inhaltsstoffen wie Parabenen, Mikroplastik oder Phtalaten.

Erhältlich in den Sorten Whitening für natürlich weiße Zähne mit sanft aufhellenden Substanzen oder „Sensitive“ für empfindliche Zähne kannst du wählen zwischen klassischer Zahnpasta oder innovativem, von Ben&Anna entwickeltem Zahnpuder mit antibakteriellem Zimt oder Aktivkohle-Partikeln gegen Verfärbungen. Das Ganze wird komplettiert durch die passende Mundspülung für empfindliche Zähne, mit Sanddorn, desinfizierenden Salbei und pflegender Aloe Vera.

 

Ben&Anna bei uns im Online-Shop!

Wir haben die Serie bereits getestet und sind begeistert! Momentan erhalten Sie alle Ben&Anna-Artikel Produkte bei uns im Online-Shop!

Ihre biofrische grüne Kiste kommt immer

Ökokiste biofrisch von Naturkosthandel Ökullus aus Münster-Handorf

Warum es jedoch mal später werden kann?

Wir haben unser Liefergebiet in feste Wochentage und feste Regionen aufgeteilt, um in jeder Beziehung sparsam zu fahren. Für jede Region haben wir einen Tourenplan erarbeitet mit einem festgelegten Verlauf der Strecke. Pro Tour werden manchmal mehr als 60 Kunden beliefert, das können schon mal 100 Kisten im Auto werden. Da ist Stapelerfahrung gefragt.

Ihre grünen Kisten stehen am Morgen des Liefertages fertig gepackt bereit. Unsere Fahrerinnen und Fahrer stapeln die Kisten auf Grundlage des Tourenplans ins Auto. Sperrige Ware wie Getränke oder auch tagfrische Backwaren werden in einer extra Kiste ins Auto gestellt und direkt beim Kunden dazu gepackt. Während der Fahrt muss schon mal im Fahrzeug neu gestapelt werden, damit nichts umfällt und die Ware unversehrt bei Ihnen ankommt.

Das Beladen des Autos dauert in der Regel 1 bis 1,5 Stunden, dann geht’s los zu Ihnen nach Hause. Die FahrerInnen stellen die Kisten an den vereinbarten Orten ab und nehmen die bereit gestellte leere Kiste der Vorwoche mit Leergut wieder mit.

Ihre grüne Kiste kommt zuverlässig bei Ihnen an. Sollten wir mal später kommen, hoffen wir auf Ihr Verständnis.

Gründe für eine Verzögerung können das Wetter, ein Verkehrsstau oder Umleitungen sein. Neukunden kommen hinzu und andere melden Urlaub an, dadurch verschiebt sich der Zeitplan und Ihre Kiste kommt früher oder später bei Ihnen an.

Auch unsere Fahrer haben mal Urlaub. Die Vertretungsfahrer geben ihr Bestes, sind mit neuen Routen jedoch nicht so vertraut, so kann sich die Auslieferung verzögern.

Was kommt in die Kiste - Planung der Sortimente

Viele meinen, das wäre eine unserer leichtesten Übungen. Im Prinzip stimmt das auch, doch bis die Planung für die Folgewoche ausgearbeitet ist, gibt es viel zu bedenken.

 

Eigentlich könnten wir alles Gemüse und Obst zentral bei unserem Bio-Großhändler Weiling aus Coesfeld einkaufen, das wäre eine große Arbeitserleichterung. Wollen wir aber nicht, denn unser Prinzip lautet:

  

„Regional ist 1. Wahl“!

 

Wir kennen alle Gärtner und Landwirte aus der Region persönlich, und haben regen Kontakt und Austausch. Woche für Woche erhalten wir deren Angebote.

Dann wird telefoniert und besprochen ob genug Menge vorhanden ist, ob die Durchschnittsgewichte passen, ob die Qualitäten stimmen und wann geliefert wird.

 

Das Wetter kann unsere Planung zunichte machen, wenn z.B. ein heftiges Gewitter mit starkem Hagel oder Platzregen die Spinatblätter zerschossen hat oder kleine Tierchen den Salat auch sehr lecker finden oder die Radieschen wider Erwarten noch nicht groß genug sind. Dann muss schnell umdisponiert  und Ersatz gesucht werden.

 

Wir müssen viel berücksichtigen und auch improvisieren, das ist aber mittlerweile Routine. Die regionale Logistik ist sehr anspruchsvoll, doch es lohnt sich das Gemüse frisch aus der Region in ihre Kisten zu packen. Denn das garantiert Ihnen Nähe, Frische, Geschmack und gute Inhalte. Und gemeinsam unterstützen wir die regionale, bäuerliche Kulturlandschaft, sowie Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze, die Vielfalt und das soziale Miteinander.