Tipps & Infos

Lenis Familien Kaffee

LENIS COFFEE FAMILY bei Ökullus im online-Shop

Kaffee aus der Region

LENIS COFFEE FAMILY, so nennt sich das Unternehmen aus dem münsterländischen Gronau-Epe, nach Urgroßvater Leo Niehoff. Auf Ihrer Homepage schreiben sie: "Wir sind, wie der Name schon sagt, eine Familie voller Kaffeebegeisterter und ein Ort für jeden, der diese Passion mit uns teilt. In Epe, im tiefsten Münsterland, realisieren wir unsere Vision von nachhaltigem Kaffee."

Seit mehr als 80 Jahren röstet Familie Niehoff bereits Bohnen. Der erste Bio-Kaffee wurde im Jahr 1980 nach Deutschland importiert. Das Unternehmen wird heute von den Nachfahren in 2. und 3. Generation mit Leidenschaft für die Bohne geführt.

Bei uns im online-Shop finden Sie:

  • BEACH BLEND: Hell gerösteter BioEspresso mit feinem Aroma, lebhafter Säure und Anklängen von Pfirsich und Honig.
  • MOUNTAIN DRIP: Feiner, aromatischer Bio-Kaffee mit Noten von dunklen Beeren und Honig.
  • HUG IN A CUP: 100% Arabica Bio-Kaffee VOLLMUNDIG IM GESCHMACK, MIT feinen Noten von Milchschokolade, Zitrus und Karamell.

Die Verpackung ist aluminiumfrei und besteht aus umweltfreundlichem PE-Verbund.

Frischfleischpakete vom Schottischen Hochlandrind II

Frischfleisch vom schottischen Hochlandrind vom Bioland-Betrieb Löttert aus der Region

Aufgrund der großen Nachfrage ein 2. Mal: Frischfleischpakete vom Schottischen Hochlandrind aus der Region!

Auf den Bioland-Betrieb von Richard Löttert aus dem münsterländischen Velen leben „Highländer“ ganzjährig auf Naturschutzflächen im Kreis Borken. Im Sommer fressen sie nur frisches Gras, im Winter selbst angebautes Heu. Durch die gesunde Bewegung an der frischen Luft bringt das Highland-Cattle-Rind ein außergewöhnlich schmackhaftes Fleisch.

Die Kühe werden im Natursprung gedeckt und die Kälber kommen ohne fremde Hilfe zur Welt. Bis zu einem Jahr leben sie bei den Mutterkühen. Da diese nicht gemolken werden, steht die gesunde Muttermilch in vollem Umfang dem Kalb zur Verfügung.

Mit seinem langen Fell ist das Hochlandrind absolut winterhart und wetterfest. Es benötigt keinen Stall, Regen und Wind können den Naturpelz nicht durchdringen. Selbst Schnee bleibt auf dem isolierenden Haarkleid liegen.

Gesunde Zucht und Haltung – das kann man schmecken!

Bio-Highland-Rind Mischpaket (ca. 5 kg) besteht aus:

  • Gulasch ca. 0,5 kg
  • Rouladen ca. 0,5 kg
  • Gehacktes ca. 1,0 kg
  • Beinscheibe ca. 0,5 kg
  • Rippe/Brust ca. 0,5 kg
  • Rippe/flach ca. 0,5 kg
  • Braten ca. 0,7 kg
  • Steak ca. 0,4 kg
  • Bratwurst ca. 0,4 kg (3 Stück)

Die Schlachtung erfolgt bei einer kleinen bio-zertifizierten Hofschlachterei in Reken, so dass die Tiere keine weiten Transportwege zurücklegen müssen. Jedes Rind ist individuell, die Produkte dadurch auch. Das Fleisch des Hochlandrindes wird von Hand zugeschnitten, wodurch es bei einzelnen Fleischteilen zu kleinen Abweichungen des angegebenen Gewichts kommen kann. Es wird portioniert und vakuumiert, Sie brauchen die Portionsbeutel nur noch in den Gefrierschrank legen und können die Einzelportionen nach Bedarf auftauen.

Diesen Artikel finden Sie sofort bei uns im Shop, bitte bestellen Sie bis zum 07.12.2018 vor, geliefert wird dann vom 11.12.18-14.12.18!

Steckrübe – Gemüse des Jahres

Steckrüben regional und saisonal in die grüne Kiste

Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. (VEN)

Seit 1999 wird vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. eine alte Gemüsesorte zum Gemüse des Jahres ausgewählt. Dies ist eines von zahlreichen Projekten, welches die bundesweit und ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder zum Erhalt alter Sorten gegen die zunehmende Verbreitung von Hybridsorten und Gentechnik initiieren.

Ananas des Nordens…

…so wird die Steckrübe auch genannt, aufgrund ihres süßlichen Aromas und dem Anbaugebiet überwiegend im Norden Deutschlands. Sie gehört botanisch gesehen zu Raps, ist folglich eine Rapssorte, die Rüben ausbildet. Das kalorienarme Gemüse enthält viel Vitamin C, Kalium und Beta-Carotin.

Im Steckbrief des VEN ist zu lesen: „...Obwohl die Steckrübe in Deutschland traditionell ein weit verbreitetes Gemüse gewesen ist, sind heute etwa 90 % der Sorten aus den 1920-1950er Jahren leider verschollen.“

Bekannte Steckrübensorte sind „Wilhelmsburger“ und „Hoffmanns Gelbe“, beide gelbfruchtig. Eine bekannte weißfleischige Sorte ist „Niko“ mit einem grünen Kragen und feinem Aroma. Neben der Sorte sind auch der Boden und die Anbaubedingungen für den unterschiedlichen Geschmack verantwortlich. Stärkere Dünung wirkt sich eher negativ auf das Aroma aus.

Hervorragendes Wintergemüse

Die Steckrübe ist nicht voll winterhart, ihre Haupterntezeit liegt deshalb im Oktober. Sie ist jedoch gut lagerbar und bis in den April hinein lieferbar.

In strengen Wintern im ersten und zweiten Weltkrieg waren Steckrüben an die hungernde Bevölkerung verteilt, deshalb hing ihr lange der Ruf eines „Arme-Leute-Essens“ nach. In den letzten Jahren, mit dem Trend zu regionalen und saisonalen Gemüsen, hat es die Steckrübe wieder auf die Speisekarte von Gourmets geschafft.

Neben den klassisch deftigen Suppen und Eintöpfen lässt sich aus dem Wintergemüse auch Püree als beilag zubereiten oder Rohkostsalat. Oder wie wär’s mit Steckrüben-Bratlingen, -Puffern oder – Burgern? Anregung finden sie in unserer Rezeptsammlung.

Der Acker, der Sommer und unser Erntedankfest 2018

Folgeschaden Hitze im Sommer 2018 an Wirsing
Fraßspuren von Schmetterlingsraupen an Wirsing im Sommer 2018

Täglich sind unsere Gärtnerinnen und Gärtner auf dem Acker und freuen sich, wie durch Ihr Pflege das Gemüse wächst und gedeiht. Der Sommer ist vorbei, doch der ungewöhnliche Witterungsverlauf wirkt auch jetzt noch nach. Im Folgenden bekommen Sie eine kurze Übersicht über die aktuelle Situation auf unseren Feldern:

Pastinaken und Knollensellerie werden weiterhin tagesfrisch im Morgentau geerntet, die letzte Kultur Stielmus ist bereits abgeerntet, Rote Beete wurde in diesem Jahr schon früher, als normalerweise Anfang Oktober, geerntet und eingelagert, Weißkohl und Wirsing sind ebenfalls bereits eingelagert, die letzten Wochen mit Kopfsalat und Kohlrabi aus eigenem Anbau sind angebrochen.

Der Spitzkohl, der in dieser Woche in vielen Sortimenten der grünen Kiste enthalten ist, ist schön gewachsen, aber etwas klein geblieben und insgesamt auch frühreif. Würde er länger auf dem Acker stehen um noch an Größe und Gewicht zuzulegen, würde er unter Umständen aufplatzen und nicht mehr unserem Qualitätsanspruch genügen.

Der jetzt erntereife Brokkoli ist von guter Qualität, die Kultur davor war witterungsbedingt nicht ganz so schön, vor ein paar Wochen hatten wir das an dieser Stelle beschrieben.

Die eingelagerten Hokkaido-Kürbisse, die auch ungewöhnlich früh reif waren, altern nun im Kühlhaus schneller als sonst, das haben wir in dieser Art noch nicht erlebt.

Verschiedenste chemische Vorgänge, die bei der extremen Witterungslage in diesem Jahr angeregt wurden oder anders verlaufen als in vergangenen Jahren sind neu für uns. Auch die Wissenschaft befasst sich mit den veränderten klimatischen Verhältnissen, es gibt zurzeit viele Forschungsarbeiten zu extremen Witterungsverläufen an Hochschulen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, kommen Sie zu unserem Hoffest am 7.10.2018 von 11 bis 18 Uhr, zu dem Sie herzlich eingeladen sind. Sprechen Sie mit uns und lassen Sie sich an diesem Tag verwöhnen bei z. B. gutem Essen, zubereitet auch aus dem besten Ökullus-Gemüse. Natürlich warten noch viele weitere Überraschungen und spannende Informationen, wir freuen uns auf Sie!

Platz für neue Naturkosmetikserie

Naturkosmetikserie von Urtekram im Ökullus-Shop

Wie in der letzten Woche berichtet, haben wir uns nach dem Verkauf des Naturkosmetik-Hersteller Logocos an den weltgrößten konventionellen Kosmetikkonzern L'Oréal, bewusst von den beiden dazugehörigen Naturkosmetik-Marken Sante und Logona verabschiedet.

Das Gute daran – wenn etwas aus den Regalen verschwindet, bietet sich wieder Platz für Neues. Anfang September waren wir bei unserem Bio-Großhändler Weiling auf der Hausmesse unterwegs und haben uns nach guten Alternativen im Natur-Kosmetikbereich umgeschaut. Heute möchten wir die Naturkosmetikmarke URTEKRAM vorstellen, die wir mit gutem Gewissen empfehlen können.

Passend zum Herbst nehmen wir von URTEKRAM die "Nordische-Beeren Produktserie" auf. Sie enthalten u.a. Sanddorn, Heidelbeeren, Preiselbeeren und Hagebutten, die skandinavischen (Un-) Wettern getrotzt haben. Bekannt sind die Beeren für ihren hohen Gehalt an Vitaminen und natürlichen Antioxidantien.

Urtekram ist der größte ökologische Großhändler Skandinaviens mit Hauptniederlassung inmitten wunderschöner Natur im Nordjütland. Der Name Urtekram lehnt sich an das dänische Wort für Kräuterhändler an, was durch den hohen pflanzlichen Gehalt der Produkte ein gerechtfertigter Vergleich ist. Urtekram gehört zu den Bio-Pionieren der ersten Stunde. 1972 eröffneten Lisbeth Damsgaard und Ronnie McGrail ein kleines Krämergeschäft auf der Steinbrücke in Kopenhagen. Sie handelten ausschließlich mit reinen Rohwaren und setzten ihren Schwerpunkt auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Alle Produkte sind: ökologisch zertifiziert, ohne Konservierungsstoffe und Parabene, ohne Farbstoffe und Petrochemie, natürlich und auf pflanzlicher Basis und nicht an Tieren getestet gemäß Human Cosmetic Standard.

Natürlich führen wir aber auch die wunderbaren andere Kosmetikprodukte, z. B. von Weleda, die den deutschen Nachhaltigkeitspreises 2016 als „Deutschlands nachhaltigste Marke“ verliehen bekommen haben, oder aber die Produkte von Martina Gebhardt, Kosmetik in demeter Qualität, selbstverständlich ohne Tierversuche.

Probieren Sie es aus!

Gemüseblätter mitverwenden?

Rote Bete, Gemüseblätter mitverwenden
Kohlrabi, Kohlrabiblätter sind gesund

Gemüse will geputzt sein bevor es in den Topf kommt, so haben wir es gelernt, Schale ab und Blätter erst gar nicht mit nach Hause genommen und wenn dann fürs Kaninchen.

Doch Umdenken ist angesagt. Radieschenblätter stecken voller Vitamin C und brillieren mit ihrem Eisengehalt. Die Inhaltsstoffe der Blätter von Knollensellerie und Staudensellerie helfen bei rheumatischen oder Magenbeschwerden und stärken Knochen, Zähne, Haut und Haare. Kohlrabiblätter sollen, was den Vitamingehalt angeht, wertvoller als die Knolle sein.

Also fragen wir am Marktstand die verwunderte Verkäuferin nach einer extra Portion von den bereits abgeschnittenen Kohlrabiblättern, denn mit Blättern gekocht, schmeckt das Gemüse erst so richtig lecker.

Nicht nur die Blätter auch die Schale

Auch das Schälen können wir uns bei vielen Gemüsesorten sparen. Vor allem die frischen, zarten Gemüse wie Rote Bete, Kohlrabi, Rettich, Pastinaken und Möhren brauchen lediglich mit einer Gemüsebürste unter Wasser abgebürstet werden. Auch der Strunk von Blumenkohl und Brokkoli ist essbar.

Gemüseblätter in Bioqualität

Für die Zubereitung von Gemüseblättern wird allgemein die Verwendung von Biogemüse empfohlen, das deutlich weniger unerwünschte Inhaltsstoffe enthält.

Auch wenn das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gegenwärtig keine abschließende Bewertung zu möglichen gesundheitlichen Risiken abgibt, Starköche haben längst ihre Rezeptvielfalt durch kreative Varianten mit Gemüseblättern ergänzt.

Smoothie, Pesto, Suppe oder Salat

Wer Smoothies zubereitet, kennt das schon. Die Gemüseblätter werden mit in den Mixer gegeben. Es lassen sich jedoch auch leckere Suppen, Gemüsegerichte oder Pestos zubereiten.

Wussten Sie, dass Rote Bete mit Mangold verwand ist? Entsprechend lassen sich auch die Blätter als Gemüse zubereiten, die Stiele eventuell wie beim Mangold vorab gegart. Das Blattgrün der Rote Bete kann in den Salat gemischt werden. Auch die jungen zarten Blätter der Radieschen schmecken im Salat und geben eine würzige Note. Sie können auch in der Pfanne in schäumender Butter angebraten als Beilage serviert werden. Aus zartem Möhrengrün lässt sich ein leckeres Pesto zubereiten. Probieren Sie selbst.

Wir wünschen ihnen viel Spaß beim Kochen mit Gemüseblättern!

Was kommt in die Kiste - Planung der Sortimente

Viele meinen, das wäre eine unserer leichtesten Übungen. Im Prinzip stimmt das auch, doch bis die Planung für die Folgewoche ausgearbeitet ist, gibt es viel zu bedenken.

 

Eigentlich könnten wir alles Gemüse und Obst zentral bei unserem Bio-Großhändler Weiling aus Coesfeld einkaufen, das wäre eine große Arbeitserleichterung. Wollen wir aber nicht, denn unser Prinzip lautet:

  

„Regional ist 1. Wahl“!

 

Wir kennen alle Gärtner und Landwirte aus der Region persönlich, und haben regen Kontakt und Austausch. Woche für Woche erhalten wir deren Angebote.

Dann wird telefoniert und besprochen ob genug Menge vorhanden ist, ob die Durchschnittsgewichte passen, ob die Qualitäten stimmen und wann geliefert wird.

 

Das Wetter kann unsere Planung zunichte machen, wenn z.B. ein heftiges Gewitter mit starkem Hagel oder Platzregen die Spinatblätter zerschossen hat oder kleine Tierchen den Salat auch sehr lecker finden oder die Radieschen wider Erwarten noch nicht groß genug sind. Dann muss schnell umdisponiert  und Ersatz gesucht werden.

 

Wir müssen viel berücksichtigen und auch improvisieren, das ist aber mittlerweile Routine. Die regionale Logistik ist sehr anspruchsvoll, doch es lohnt sich das Gemüse frisch aus der Region in ihre Kisten zu packen. Denn das garantiert Ihnen Nähe, Frische, Geschmack und gute Inhalte. Und gemeinsam unterstützen wir die regionale, bäuerliche Kulturlandschaft, sowie Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze, die Vielfalt und das soziale Miteinander.