Es empfiehlt sich auf jeden Fall, den Suden jeweils einen Schuss Essig zuzufügen, weil die Eierschalen die Farben dann besser annehmen. Ob Ihr die Naturmaterialien im Farbbad schwimmen lasst oder sie abseiht, entscheidet Ihr einfach selbst. Mit den ausgekochten Schalen & Co. ergeben sich interessante Muster und Effekte, ohne wird die Färbung gleichmäßiger.
Am besten eignen sich ausgeblasene Eier zum Färben mit Naturfarben. Aus einem einfachen Grund: Die Farben färben nicht so schnell und intensiv wie die handelsüblichen künstlichen Ostereierfarben, sondern brauchen ein bisschen länger. Lässt man ein gekochtes Ei über längere Zeit im heißen Farbsud, sollte man schon ein Freund sehr hartgekochter Eier sein.
Für alle anderen deshalb unser Tipp: Blast die Eier erst aus, wischt die Schale von außen gut ab, um Unregelmäßigkeiten in der Färbung zu vermeiden, und dann rein mit den Eiern in den Sud. Nach ca. 10 Minuten im Farbbad haben sie die Farbe gut angenommen. Wenn Ihr die Eier während dieser Zeit immer mal wieder bewegt, entstehen keine hellen Liege-Abdrücke, wo das Ei den Topfboden berührt hat. Apropos Topf: Der könnte hinterher auch österlich bunt sein. Aber keine Sorge, spätestens nach 2-3 Mal Schrubben ist der Topf wieder blitzeblank.