Gerade im Sommer gehört Sonnencreme in jede Tasche. Doch hast du dich schon einmal gefragt, was zertifizierte Naturkosmetik eigentlich von herkömmlichen Produkten unterscheidet?
Naturkosmetik setzt auf Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs und verzichtet auf viele Stoffe, die in konventioneller Kosmetik erlaubt sind. Dazu gehören beispielsweise synthetische Duft- und Farbstoffe, Silikone, Paraffine oder andere erdölbasierte Inhaltsstoffe. Stattdessen kommen pflanzliche Öle, Wachse und natürliche Pflegestoffe zum Einsatz.
Auch bei Sonnenschutzmitteln gelten je nach Naturkosmetik-Siegel strenge Anforderungen an die Zusammensetzung der Produkte. Die verwendeten Rohstoffe müssen genau definierten Kriterien entsprechen und werden regelmäßig kontrolliert. Zertifizierungen wie COSMOS-Standard oder NATRUE helfen dir dabei, echte Naturkosmetik auf einen Blick zu erkennen.
Was viele nicht wissen: Mit dem Kauf zertifizierter Naturkosmetik unterstützt du häufig auch die Bio-Landwirtschaft. Viele pflanzliche Inhaltsstoffe – etwa Öle, Kräuter oder Pflanzenextrakte – stammen aus ökologischem Anbau. Dadurch entsteht auch außerhalb des Lebensmittelbereichs eine Nachfrage nach Bio-Rohstoffen und den landwirtschaftlichen Betrieben, die sie anbauen. Bio wirkt also weit über den Tellerrand hinaus.
Genau wie bei Bio-Lebensmitteln gilt auch hier: Nicht jeder Begriff wie „natürlich“ oder „grün“ ist geschützt. Verlässliche Orientierung bieten anerkannte Naturkosmetik-Siegel, die klare Standards vorgeben und regelmäßig kontrolliert werden.
Kurz gesagt: Mit zertifizierter Naturkosmetik pflegst du nicht nur deine Haut – du förderst gleichzeitig auch den Anbau hochwertiger Bio-Rohstoffe.