Wer nachhaltig einkaufen möchte, stellt sich vielleicht die Frage: Ist regional wichtiger als Bio? Die Antwort lautet: Am meisten profitieren Umwelt und Klima, wenn beides zusammenkommt.
Kurze Transportwege sind zwar sinnvoll, ihr Einfluss auf die gesamte Umweltbilanz eines Lebensmittels wird jedoch häufig überschätzt. Entscheidend ist vielmehr, wie ein Lebensmittel erzeugt wurde. Die Art der Bewirtschaftung hat in vielen Fällen einen deutlich größeren Einfluss auf Boden, Wasser, Artenvielfalt und Klima als der Transportweg allein.
Die größten ökologischen Vorteile entstehen deshalb dort, wo Bio und Regionalität zusammenkommen. Bio schützt durch seine Bewirtschaftungsweise natürliche Ressourcen, während regionale Erzeugung lange Transportwege vermeidet und die Wertschöpfung vor Ort stärkt.
Genau das ist auch unser Anspruch: Das Gemüse aus unserer eigenen Gärtnerei ist nicht nur regional, sondern gleichzeitig Bioland-zertifiziert. Und auch bei den Produkten, die wir nicht selbst anbauen, arbeiten wir möglichst mit regionalen Bio-Erzeuger:innen zusammen. Denn wann immer es möglich ist, gilt für uns: Bio aus der Region ist die beste Kombination.
Natürlich lassen sich nicht alle Lebensmittel direkt vor unserer Haustür anbauen. Aber gerade bei Obst und Gemüse setzen wir bevorzugt auf saisonale Erzeugnisse aus der Region – weil sie Klima, Umwelt und die heimische Landwirtschaft gleichermaßen unterstützen.
Kurz gesagt: Regional ist gut. Bio ist gut. Am besten ist Bio aus der Region.
Quelle:https://www.oekolandbau.de/umwelt-und-gesellschaft/umweltleistungen-der-landwirtschaft/klimaschutz/regional-bio-oder-bioregional-was-bringt-welche-mehrwerte/