Wenn jetzt rund um Ostern wieder die ersten Hasen über die Felder hoppeln, steckt dahinter mehr als nur Frühlingsgefühl.
Denn wo ökologisch gewirtschaftet wird, ist richtig was los: Es blüht, summt und wächst. Zwischen Kräutern, Blüten und locker stehenden Halmen finden Tiere nicht nur mehr Futter, sondern auch bessere Verstecke.
Gerade Feldhasen profitieren davon besonders. Auf kräuterreichen Bio-Flächen finden sie genug zu knabbern und sichere Rückzugsorte für ihren Nachwuchs – so gute Bedingungen, dass sie oft mit deutlich kleineren Revieren auskommen.
Und sie sind nicht allein: Auch Wildbienen, Schmetterlinge und Feldvögel starten hier leichter in die neue Saison. Kein Wunder – schließlich wird im Bio-Anbau auf chemisch-synthetische Pestizide verzichtet und auf Vielfalt gesetzt: verschiedene Kulturen, Blühstreifen, Hecken und Brachen.
Oder anders gesagt:
Wo es im Frühling summt und blüht, hat auch der Osterhase gute Karten.
- Thünen-Institut: Thünen Report 65 – Leistungen des ökologischen Landbaus
- Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN)
- Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Bericht zur Biodiversität