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Earth Overshoot Day 2019

Erdüberlastungstag 2019

Wir konsumieren und wirtschaften als gäbe es kein Morgen und überziehen damit das Ressourcen-Konto unseres Planeten.

Letzte Woche wurde der globale "Erdüberlastungstag" (Earth Overshoot Day) erreicht, genauer gesagt am 29. Juli. Für Deutschland liegt der Overshoot Day noch viel dramatischer – er war bereits am 3. Mai dieses Jahres. Das belegt die Recherche von Global Footprint Network, einer internationalen Nachhaltigkeitsorganisation, welche die Messung des „ökologischen Fußabdrucks“ entwickelt hat.

Das bedeutet, ab diesem Tag hat die Menschheit bereits die gesamten natürlichen Ressourcen verbraucht, die unser Planet innerhalb eines Jahres erzeugen und regenerieren kann. Der Erderschöpfungstag findet damit drei Tage früher statt als 2018 und sogar knapp zwei Monate früher als noch im Jahr 2000. Um ihren Ressourcenbedarf nachhaltig zu decken, bräuchte die Weltbevölkerung aktuell 1,75 Erden, gemessen am deutschen Verbrauch sogar 3 Erden. Wir überschreiten den uns gegebenen Rahmen und greifen auf die Reserven der Erde zurück, welche über Millionen Jahre angelegt wurden. Diese Rechnung wird nicht ewig aufgehen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mahnt zu einer radikalen Kehrtwende in der Art wie wir wirtschaften und leben. "Brütende Hitzesommer, sterbende Wälder und Ausnahmezustände aufgrund von Unwettern werden mit der fortschreitenden Ausbeutung unseres Planeten zur neuen, katastrophalen Normalität", sagt Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender. "Unsere Erde ist kein Konto, dass wir ohne Konsequenzen Jahr für Jahr überziehen können. Bald haben wir alle Reserven aufgebraucht, wir sind auf dem direkten Weg in den ökologischen Ressourcen-Bankrott. Es liegt in unserer Verantwortung, jetzt radikal umzudenken und umgehend zu handeln, damit unsere Kinder und Enkelkinder nicht mit noch viel drastischeren Folgen von Klimakrise, Ressourcen- und Artenverlust leben müssen."

Hier ist nun vor allem die Klimapolitik gefordert, doch auch jeder Einzelne von uns kann einen aktiven Beitrag leisten!

  • Der #movethedate Bewegung anschließen (Kampagne vom Global Footprint Network mit Lösungsvorschlägen für eine nachhaltige Zukunft)
  • Berechnen Sie ihren eigenen ökologischen Fußabdruck: www.ressourcen-rechner.de
  • Bewusstes Konsumverhalten (Minimalismus statt Verschwendung, Unterstützung lokaler Geschäfte, Kleidertauschportale nutzen, Mehrweg statt Einweg, Geräte solange nutzen, bis sie defekt sind)
  • Regionale, saisonale & bio-zertifizierte Lebensmittel einkaufen, wenig Fleisch- und Fischprodukte konsumieren
  • Lebensmittelverschwendung vermeiden (Foodsharing, Zero Waste)
  • Verpackungsarm einkaufen (Grüne Kiste, unverpackt-Läden, weniger Plastik-Tüten nutzen, Seife statt Duschgel benutzen, Butterbrot für unterwegs statt To-Go-Sandwich, Leitungswasser statt Mineralwasser, Upcycling)
  • Erneuerbare Energien nutzen (zertifizierter Ökostrom)
  • Der Natur helfen (Aufforstung, naturnaher Garten hilft unserer Umwelt, Wasser einsparen)
  • Nachhaltig reisen (Fernreisen vermeiden, wenig fliegen, kleine Hotels aufsuchen)
  • Transport-Alternativen nutzen (Carsharing, Bahn, Fahrrad)

Falls Sie noch weitere Ideen haben, schreiben Sie uns gerne!

Mauritzer Sonne

biofrische Tomaten aus Münster im Ökullus online-Shop

Diesen klangvollen Namen hat sich unser benachbarter Biolandhof Borghoff für eine ganz besondere Tomatensorte ausgedacht. Sie strahlt sonnengelb und schmeckt wunderbar fruchtig. Nicht nur unsere Kollegin Nadja im Einkauf schwärmt von der Mauritzer Sonne, sie isst sie am liebsten roh. Sie können diese Tomate aber auch kochen, backen oder braten.

Wie für Fleischtomaten typisch, enthält sie weniger Säure als die runden Tomaten und schmeckt deshalb süßer. Die Risse am Tomaten-Stielansatz stellen keineswegs einen Qualitätsmangel dar, sondern gehören zum äußeren Erscheinungsbild von Pflanzen, die nicht züchterisch bearbeitet wurden.

Und das ist ein weiteres Merkmal der Mauritzer Sonne. Diese Tomate ist eine samenfeste alte Sorte und wird im Raum Münster und Umgebung nur bei Borghoff angebaut. Die Lage des Biolandhofes in Münsters Osten an der Werse in unserer direkten Nachbarschaft garantiert kürzeste Lieferwege und absolute Frische. Die wenigen grünen Stellen zum Erntezeitpunkt reifen in 2 max. 3 Tagen schnell nach.

Legen Sie die Tomaten nach dem Einkauf an einen luftigen und schattigen Platz. Sie gehören nicht in den Kühlschrank, da sie kälteempfindlich sind. Ihr volles Aroma entfalten sie nur bei Temperaturen um 16 – 18°C.

Tomaten sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sie gehören zu den kalorienärmsten Gemüsearten und enthalten gleichzeitig reichlich Vitamine, wichtige Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Farb- und Aromastoffe.

Beachten sollte man bei der Lagerung, dass Tomaten das natürliche Reifegas Ethen, auch Ethylen genannt freisetzen und deshalb nicht neben anderem Gemüse und Obst liegen sollten. Durch Ethen reift Obst und Gemüse in Gesellschaft von Tomaten rascher, es verdirbt allerdings auch schneller. Doch die Nachbarschaft hat auch Vorteile: Soll eine noch harte Kiwi schneller reifen, legt man sie am besten neben Tomaten.

Kirschenernte bei Ökullus

Süßkirschen vom eigenen Hof, regional und saisonal
Streuobstwiesen vom Bioland Hofgut Schulze Buschhoff, die Kirschenernte beginnt

Das Bioland Hofgut trägt dazu bei, Streuobstwiesen zu erhalten. Seit 2016 bewirtschaften wir zusätzlich zu unserer Obstwiese direkt am Hof noch eine weitere Streuobstwiese auf dem Hof Herweg-Freye in Dorbaum.

Dort stehen neben einigen Apfelbäumen auch Kirschbäume, so dass wir Ihnen hofeigenen Kirschen anbieten können.

 

Süßkirschen sind eine rare Delikatesse im Obstsortiment und nur saisonal zu erhalten. Bei den Süßkirschen gibt es die gelb- bis tiefroten festfleischigen Knorpelkirschen und die schwarzen weichen Herzkirschen. Sie schmecken natürlich am besten roh.

Unser Kollege hat beim Pflücken ein paar Fotos geschossen...

 

 

Süßkirschen aus eigener Ernte im online-Shop von Ökullus

Zauberhaftes Münsterland...

Saisongärten auf dem Bioland Hofgut Schulze Buschhoff in Münster Handorf

...die Bloggerin Steffi Funke schreibt auf ihrem regionalen Lifestyle-Blog "zauberhaftes MÜNSTERLAND" über  die Ökullus Genussgärten. Lesen Sie mehr >>> Leckeres aus dem Genussgarten Ökullus

Mohnblüte auf unserem Hofgut

Mohnblüte auf Bioland-Acker, Hofgut Schulze Buschhoff

Haben Sie schon unser rotes Mohnfeld gesehen?

Wenn Sie den schönen Wersewanderweg hier in Handorf von Nobis Krug in Richtung Pleistermühle gehen oder mit dem Rad fahren, dann können Sie ein wunderbares Bild sehen: der Mohn blüht.

Täglich wir das rote Blütenmeer größer, allerdings befindet sich dieses wundervolle rote Meer in unserem Weizenacker. Der Mohn ist weder von uns gesät noch gepflanzt, sondern hat sich versehentlich ausgesät, als wir im letzten Herbst den Acker für den Winter vorbereitet haben. Die vielen Blüten sind sehr schön anzusehen, stellen in dieser großen Anzahl jedoch ein Konkurenzkraut des Weizens dar.

 

Wie wird auf unserem Bioland Hofgut Beikraut beseitigt?

Beikraut ist für uns die korrekte Bezeichnung für "Unkraut". Zur Beseitigung von Beikraut wird bei uns auf den Bioland-Anbauflächen auf chemisch synthetische Unkrautvernichtungsmittel verzichtet. Das ist auch gut so. Zur Beikrautbeseitigung wird das Getreide bei uns mechanisch gestriegelt. Striegeln ist eine Kombination aus Unkraut Ausreißen und Verschütten mit Erdreich. Da bisher nur wenig Konkurrenzkraut vorhanden war, hat diese Methode bisher ausgereicht. In den nächsten Jahren werden wir wohl das Striegeln um den Arbeitsschritt Hacken ergänzen müssen.

 

Wofür bauen wir den Weizen an?

Weizen wird bei uns als Brotgetreide für die Vollkornbäckerei Cibaria angebaut. Der Getreideanbau auf unserem Ackerland ist Teil der Fruchtfolge im 6-Jahres Rhythmus mit dem wir die nachhaltige Erneuerung, Erhaltung und optimale Nutzung der Bodenfruchtbarkeit ermöglichen.

Testphase plastikfrei erfolgreich

plastikfreie biofrische Kiste von Ökullus aus Münster-Handorf

Seit November verpacken wir Ihr Gemüse und Obst plastikfrei. Wo erforderlich verwenden wir Papiertüten und wenn möglich verzichten wir ganz auf eine Umverpackung.

Ihre Rückmeldungen waren bis auf einzelne Ausnahmen sehr positiv. Dies bestärkt uns in unserem Vorhaben Müll zu vermeiden. Wir sind voller Elan diesen plastikfreien Weg fortzusetzen.

Unsere PackerInnen und FahrerInnen sind jederzeit sehr bemüht, dass Ihre bestellte Ware unversehrt bei Ihnen zu Hause ankommt. Dank unseres Kühlfahrzeuges bleibt für den Transport Ihrer Kisten eine geschlossene Kühlkette erhalten. Auch dadurch lässt sich Verpackung vermeiden.

Nun haben wir in den Wintermonaten das Wetter auf unserer Seite. An heißen Sommertagen werden wir nochmal sehr genau beobachten müssen. Eventuell sind für diese Jahreszeit umweltfreundliche Alternativen erforderlich. Unsere Testphase ist also noch nicht abgeschlossen, es ist jedoch ein wichtiger Schritt getan.

Bitte unterstützen Sie uns weiterhin bei unseren Nachhaltigkeitsvorhaben.

Elektroauto bringt grüne Kisten

Lieferservice Ökullus - biofrisch zu Ihnen nach Hause

Vielleicht haben Sie den fast lautlosen kleinen weißen Kastenwagen bereits auf den Straßen Münsters entdeckt? Das ist unser neuer „e-kullus“!

"Wir brauchen ein neues Lieferfahrzeug", hieß es vor einigen Monaten, doch welches Fahrzeug ist für unsere Zwecke das richtige?

Nachhaltigkeit und ein schonender Umgang mit Ressourcen - dafür steht Ökullus. So decken wir bspw. unseren Energieverbrauch zu 100 % durch Ökostrom und produzieren seit mehreren Jahren mit unserer Solaranlage auf den Dächern des Hofgutes selbst Strom.

Nach langer Recherche und Testfahrten fiel die Wahl auf den StreetScooter, ein Elektromobil der Deutschen Post. Das Laderaumvolumen und die extrabreiten Schiebetüren eignen sich perfekt für unsere FahrerInnen. Sie können die grünen Kisten einfach ins Auto stapeln, ohne auf Radkästen oder sonstige Einbauten achten zu müssen.

Jetzt musste noch schnell ein passender Name gefunden werden, schließlich handelt es sich hierbei um einen neuen Ökullus-Mitarbeiter :). Wir haben bereits einen „Egg-bert“, mit ihm transportieren wir die Eier von den Hühnermobilen zum Hof. Das neue Elektroauto wurde liebevoll „e-kullus“ getauft. Mit seiner Reichweite von maximal 70 km nutzen wir es für kleinere Touren zum Beispiel in die Stadt für Auslieferungen an Schulen, Cibaria und ins Prütt.

Nachts kommt es dann an die Ladestation, um am nächsten Tag wieder mit Ihren grünen Kisten unterwegs sein zu können.

Die sieben Bioland-Prinzipien

Die sieben Bioland-Prinzipien stehen für unser Leitbild und Ideal der Landwirtschaft der Zukunft. Wir laden Sie herzlich ein, sich selbst davon ein Bild zu machen: Auf bioland.de, direkt auf den Höfen der Bioland-Bauern oder den Betrieben unserer verarbeitenden Partner. Wer die Zusammenhänge und Auswirkungen unserer Wirtschaftweise kennt, kann einschätzen, welchen ganzheitlichen Mehrwert Bioland-Lebensmittel für uns alle haben.

Informieren Sie sich und werden Sie Teil einer Gemeinschaft, die Verantwortung für unsere Zukunft übernimmt: Als Erzeuger, Verarbeiter, Mitbürger oder Kunde.


www.bioland-prinzipien.de

Wann ist was reif – unser Saisonkalender

Welches Gemüse hat im Februar Saison? Eine Frage, die immer weniger Menschen beantworten können. In unseren Breitengraden können wir Obst und Gemüse fast überall und jederzeit einkaufen. Obst und Gemüse hat immer Saison!?

Die Globalisierung macht es möglich, meist ohne Rücksicht auf die Umwelt, die Natur, die Arbeitsbedingungen……

 

Doch wie soll man sich bei dieser riesigen Auswahl zurechtfinden?

In unserem Saisonkalender erfahren Sie wann welches Gemüse und Obst in unserer Region Saison hat. Denn wer saisonal und aus der Region kauft, tut Gutes. Es lohnt sich nach dem Saisonkalender einzukaufen.


Sie bekommen knackiges, frisches Gemüse, direkt aus der Region, ohne weite Transportwege.

Durch die natürlichen Erntezeiten im Freiland schmecken die Früchte besser, enthalten mehr Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Sie sind gesünder, ausgereifter und damit verträglicher (importiertes Gemüse/Obst wird wegen des Transportes meist unreif geerntet und künstlich nachgereift).

Mit dem Kauf von regionalem Gemüse/Obst fördern Sie die hiesigen Arbeitsplätze, unsere Kulturlandschaft, die Umwelt und unser Essverhalten.

 

Wir hoffen Ihnen damit eine praktische Einkaufshilfe zu geben.


Hier finden Sie unseren Saisonkalender zum downloaden.

 

Tipp: Wer ausschließlich  Gemüse aus der Region möchte, der sollte sich für unser Regionalsortiment zu 18 € entscheiden. Von Mai/Juni bis ca. Dezember /Januar packen wir garantiert alles was die Region zu bieten hat.