Neuigkeiten

Wochenmarkt Jubiläum in Roxel und Gievenbeck

Marktstand in Gievenbeck, biofrisches Obst und Gemüse von Ökullus

40 Jahre Wochenmarkt in Roxel und 20 Jahre Wochenmarkt in Gievenbeck

Gestern wurde auf dem Wochenmarkt in Gievenbeck gefeiert. Bei Sonnenschein, Saxofonklängen und guter Laune war die Stimmung perfekt. Der Wochenmarkt ist vor nunmehr 20 Jahren aus Eigeninitiative der dortigen Werbegemeinschaft entstanden.

In Roxel wurde bereits vor zwei Wochen gefeiert, der Wochenmarkt dort besteht seit 40 Jahren. Im Schatten der Kirche St. Pantaleon und alter Bäume bietet er klein und überschaubar eine vielfältige Auswahl an Produkten.

Beide Märkte sind in den Stadtteilen fest etabliert. Oft kennen sich Marktbeschicker und Einkäufer seit Jahren. Wir freuen uns mit einem Ökullus-Marktstand voller biofrischem Obst und Gemüse dabei zu sein, in Roxel seit 18 Jahren und in Gievenbeck von Beginn an.

  • Wochenmarkt Gievenbeck immer donnerstags 14:00 – 18:00 Uhr
  • Wochenmarkt Roxel immer freitags von 13:30 bis 18:00 Uhr

Hoffest 2018

Termin zum Vormerken:

Ökullus Hoffest + Münsterländer Apfeltag 2018

7. Oktober 2018 von 11:00 bis 18:00 Uhr

auf dem Bioland Hofgut Schulze Buschhoff in Münster -Handorf

 

Dieses Jahr in Verbindung mit dem 1. Ökullus-Lauf !

Genussgarten-Sommerfest 2019

Werden Sie Ihr eigener Biogärtner mit den Ökullus Genussgärten

Bei guter Stimmung saßen wir in kleiner Runde in den Genussgärten zusammen und tauschten unsere gärtnerischen Erfahrungen dieser Gartensaison aus. Gesprächsthema war der extrem trockene Sommer, der in diesem Jahr zusätzliches Wässern erforderlich machte. Das regelmäßige Gießen wurde jedoch durch eine reiche Ernte belohnt. Eine Gärtnerin hat von 2 Kürbispflanzen mehr als 20 kg Kürbis geerntet.

Die GenussgärtnerInnen brachten wieder leckere Speisen mit. Das Mangold-Pesto auf selbstgebackenem Brot und das vegetarische Carpaccio mit Rote Bete und Zucchini schmeckte allen vorzüglich. Wieder einmal wurde bestätigt, dass die Gemüsevielfalt der Genussgärten in der Küche zum Ausprobieren anregt und daraus neue wohlschmeckende Kreationen entstehen.

Die Gartensaison neigt sich nun dem Ende zu, wir wünschen allen GenussgärtnerInnen noch eine reiche Herbsternte.

Naturkosmetik-Hersteller Logocos wurde durch L'Oréal übernommen

Naturkosmetik im Ökullus-Shop

Der Naturkosmetik-Hersteller Logocos wurde durch L'Oréal übernommen, damit gehören auch Marken wie "Sante" und "Logona", sowie "Heliotrop","Fitne" und "Ihre Klassiker" zu L'Oréal.

"Es ist nicht der erste Einkauf, den das französische Make-Up-Unternehmen im Naturkosmetik-Markt tätigte. In der Vergangenheit blickte L'Oréal vor allem in Richtung USA. Bereits 2000 übernahm der Weltmarktführer das Traditionsunternehmen Kiehl's. Eine New Yorker Apotheken-Marke, die seit 1851 Körper- und Gesichtscremes herstellt. Der Jahresumsatz von Kiehl's stieg" so die Mitteilung unseres Naturkosthändlers.

Mit rund 23% ist Nestlé an L'Oréal beteiligt.

Wir bedauern diese Entscheidung der Eigentümer von Logocos sehr. Insbesondere die fachhandelstreue Marke Logona sowie Teile des Sante-Sortimentes stehen in vielen Läden und sind kurzfristig sicherlich nicht vollumfänglich mit gleichen Alternativartikeln zu besetzen, doch wir geben uns Mühe.

Unser Weg - seit über 20 Jahren - steht für eine eigenständige, 100 % bio-ausgerichtete Bio-Bewegung, die das Ziel verfolgt, möglichst konzernfreien Handel zwischen und für Menschen zu organisieren und zu professionalisieren. Wir werden die Logocos-Produkte nicht mehr vertreiben, daher haben wir ab sofort alle Produkte von Logona und Sante bei uns aus dem Sortiment genommen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Bio-Marken im Besitz von multinationalen Konzernen, die eine Verbesserung ihres eigenen Produktportfolios durch gezielten Zukauf von Bio-Kompetenz erreichen wollen, mit der Gefahr des unternehmerischen „Greenwashing“, entsprechen nicht unserem Verständnis von bio.

Die Federweißer-Saison beginnt!

Die Zeit der Traubenlese hat begonnen und  somit auch die genussvolle Zeit mit  Federweißer, Zwiebel- und Flammkuchen.

Aktuell erhalten Sie bei uns im online-Shop unter "Federweißer & Flammkuchen" wieder:

Wir wünschen guten Appetit!

Praktikum bei Ökullus - vom Big Apple nach Handorf

Praktikantin Sopia aus New York interessiert sich für ökologischen Landbau

Momentan sieht man früh morgens zwei flinke Füße in „Work Boots“ über unseren Acker huschen.

Sophia, 18 Jahre, absolviert gerade ihr 3-wöchiges Praktikum im Bio-Anbau auf dem Hofgut Schulze Buschhoff. Das ist nichts Ungewöhnliches, doch im Gespräch wird schnell klar - da hat jemand eine weite Anreise hinter sich, denn Sophia ist Amerikanerin und lebt in Brooklyn.

Warum begeistert sich eine junge Amerikanerin für ökologischen Landbau?

Sophia ist schon viel herumgekommen. Nach ihrem High School Abschluss ging es zunächst in das ca. 500 km entfernte Vermont, wo sie an einem sogenannten „Student Travel Programm“ teilnahm. Während ihres Aufenthaltes auf einer „local farm“ sammelte sie erste Erfahrungen im ökologischen Anbau und der Tierzucht.  Der Besuch eines Schlachthofes, der ebenfalls zum Programm gehörte, hat sie besonders geprägt. Seitdem ernährt sie sich vegetarisch. Sie befasst sich mit dem Thema Nachhaltigkeit und Lebensmittelverschwendung und kommt zum Entschluss: „Ich möchte später unbedingt in diesem Bereich arbeiten und meinen Beitrag für eine bessere Zukunft leisten“, sagt Sophia. Gerade in den USA ist den Wenigsten bekannt woher die eingekauften Lebensmittel stammen. Bio-Lebensmittel gelten eher als „Luxusprodukt“, die sich kaum jemand leisten kann.  So gibt es in New York auch nur wenige kleine Läden, die biologische Lebensmittel überhaupt führen.

Warum verschlägt es eine junge Dame aus New York City gerade nach Handorf?

Sophia möchte mehr über ökologischen Landbau erfahren und reist nach Europa. Bei der Arbeit auf einer ökologischen Farm in der Provence, lernte sie zufällig ihre jetzige Gastmutter kennen - eine begeisterte Ökullus-Genussgärtnerin aus Handorf.  Schnell kamen die beiden ins Gespräch und die Idee entstand, dass Sophia doch im darauffolgenden Sommer ein Praktikum bei Ökullus absolvieren könne. Gesagt, getan – jetzt arbeitet Sophia auf unserem Bioland Hofgut mit.

Was gefällt ihr besonders an ihrem Praktikum?

Das gesamte Team ist einfach klasse. Alle sind so nett und haben mich freundlich aufgenommen. Ich habe sehr viel gelernt, besonders die Arbeit mit modernen Landwirtschaftsmaschinen war neu für mich.  Den ganzen Tag draußen in der Natur zu sein, die Arbeit mit den Hofhühnern und auf dem Feld, das liebe ich.“  Zu Ihren Tätigkeiten gehören neben Pflanzung und Unterstützung bei der Ernte auch Unkrautjäten.

Wo geht die Reise nach ihrem Praktikum hin?

Danach gibt es erstmal eine kurze Arbeitspause. Ich reise weiter nach Italien, um dort Bekannte zu besuchen. Und ich werde auf jeden Fall nochmal wiederkommen!“.

Wir wünschen Sophia alles Gute!

Ökullus bringt’s – regional ins Lokal

Gemüselieferung vom Bioland Hofgut ins Prütt-Café

Prütt, so wird das Prütt-Café unter den Münsteranern kurz genannt. Es ist das älteste vegetarische Restaurant in Münster. Egal ob zum Frühstück, Mittagessen, zur Kaffeezeit oder Abendessen, von Montag bis Sonntag kommt frische, vegetarische oder vegane Vollwertküche auf den Tisch.

Kochen ist Handwerkskunst, so Gerrit Friedrichs, seit 2012 Geschäftsführer im Prütt. Deshalb steht für das Team jeden Tag aufs Neue waschen, putzen, schälen, raspeln, schnippeln, braten und dünsten auf dem Programm. Frisch zubereitet schmeckt‘s einfach besser und außerdem weiß man was drin ist im Essen.

Das frische Gemüse, Salate und Eier liefert Ökullus seit mehr als 20 Jahren ins Prütt-Café. Gerade jetzt im Sommer ist die eigene Gemüseernte vom Bioland Hofgut in Handorf sehr vielfältig. Rote Bete, Kohlrabi, Spitzkohl, Blattsalate und Zucchini werden frisch vom Acker direkt in die Prütt-Küche geliefert. Je nach Saison sind auch Knollensellerie, Weiß- und Rotkohl, Topinambur und Kürbis dabei. Das Küchenteam des Restaurants kreiert daraus leckere Rohkostsalate und Gemüsegerichte jeden Tag frisch auf den Teller. Und wer am Wochenende gerne etwas früher schlemmen möchte, für den gibt es beim großen Prütt-Frühstücksbuffet auch ein leckeres Frühstücksei von unseren Hofhühnern.

Wir teilen mit dem Prütt-Team die Wertschätzung von Lebensmitteln, die umwelt- und sozialverträglich hergestellt werden. Der hohe Standard, den wir beim Anbau unseres Bioland - Gemüses verfolgen, wird in der Prütt-Küche durch den Schwerpunkt auf regionale und saisonale Bioprodukte sowie die täglich frische und schonende Zubereitung der Lebensmittel konsequent fortgesetzt.

Und da wir die Gerichte schon mehrfach probiert haben, können wir sagen, diese Qualität schmeckt man wirklich. Da kann die eigene Küche gerne mal kalt bleiben, denn es gibt ja das Prütt!

Wenn die guten Vorsätze geliefert werden - Ökokiste e.V.

Ökullus ist Verbandsmitglied von Ökokiste e.V.

Seit 2016 ist Ökullus dem Verband Ökokiste e.V. angeschlossen und damit einer von über 40 zertifizierten Ökokisten-Lieferbetrieben deutschlandweit. Jeder einzelne hat sich mit Leib und Seele der Idee „Bio“ verschrieben. Gemeinschaftlich verpflichten sich alle Mitgliedsbetriebe des Verbandes der Sicherung hoher Qualitätsstandards, der nachhaltigen Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter, dem ehrlichen und offenen Austausch von Erfahrungen und der Förderung des ökologischen Landbaus in der Region.

Konsequent ökologisch

Der Unterschied zu den unzähligen Lieferservices, die derzeit aus dem Boden sprießen: Mitgliedsbetriebe des Vereins Ökokiste e.V. handeln ganzheitlich und nach den Grundsätzen des ökologischen Landbaus.

Denn: Bio ist nicht gleich Bio – auch bei Öko-Waren gibt es Unterschiede. Bio-Lebensmittel gibt es heute überall. Im Supermarkt, in Internet-Stores, selbst bei den Discounter-Ketten ist die Auswahl fast unüberschaubar. Trotz Bio-Siegel ist oft unklar, woher die Lebensmittel stammen und unter welchen Bio-Grundsätzen sie produziert wurden. Discounter beispielsweise beziehen ihre Bio-Ware häufig über konventionelle Agrarkonzerne mit einer Bio-Schiene, die oft nur die Mindeststandards erfüllen. Vor diesem Hintergrund erklären sich auch die zum Teil großen Preisunterschiede bei Bio-Produkten. Denn letztlich ist es eine einfache Rechnung: Ist der Endpreis eines Bio-Produkts auffallend niedrig, wurden die Kosten irgendwo anders eingespart und den Preis zahlt jemand anderes. Und nicht nur deswegen ist es ein gutes Gefühl, genau zu wissen, wo das eigene Essen herkommt. Wer nachhaltig und bewusst einkaufen möchte, kann nicht ausschließlich auf den Preis achten – wichtig sind vor allem transparente Lieferketten.  Ökokisten-Kunden können sich darauf verlassen, dass die Erzeugnisse, die sie in ihrer Ökokiste finden, unter nachhaltig ökologischen und menschenwürdigen Bedingungen erzeugt wurden.

Regionalität an erster Stelle

Jeder Mitgliedsbetrieb liefert im eigenen Umland aus. Obst, Gemüse, Milch, Käse, Eier, Fleisch & Co. stammen entweder vom eigenen Hof oder werden von Bio-Erzeugern (wenn möglich regional) nach strengsten Richtlinien bezogen. Große Teile des Ökokisten-Angebots tragen das Siegel eines Anbauverbands wie Demeter oder Bioland.  Was regional nicht vorhanden ist, beziehen wir von ausgewählten in- und ausländischen Zulieferern, die unseren Qualitätsanspruch teilen. Flugware kommt gar nicht in die Kiste.

Was Ökokisten-Betriebe erfüllen müssen

Neben den externen Bestimmungen der EU-Öko-Verordnung für Bio-Erzeuger unterliegt jeder Lieferbetrieb zusätzlich den eigenen strengen Verbandsrichtlinien von Ökokiste e.V. Damit wird Produkt- und Servicequalität, Regionalität und Transparenz sowie ein soziales und ökologisch verantwortungsvolles Handeln gesichert. Die Verbandsrichtlinien umfassen Ausschlusskriterien und Punktkriterien. Deren Einhaltung wird von unabhängigen, staatlich anerkannten Kontrollstellen geprüft. Ausschließlich Betriebe, die alljährlich das anspruchsvolle Zertifizierungsverfahren des Verbands Ökokiste e.V. durchlaufen, dürfen unter der Bezeichnung „Ökokiste“ arbeiten.

Ausschlusskriterien – für alle verbindlich

Jeder Ökokisten-Betrieb muss sämtliche Ausschlusskriterien vollumfänglich erfüllen. Deren Liste ist lang. Hier ein paar Beispiele:

  • Alle von der EU-Öko-Verordnung erfassten Produkte, die wir Ihnen liefern, stammen ausnahmslos und damit zu 100 % aus kontrolliert ökologischem Landbau.
  • Alle nicht von der EU-Öko-Verordnung erfassten Produkte entsprechen den Sortimentsrichtlinien des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) und den darin geforderten Zertifizierungsstandards.
  • Der Ökokisten-Betrieb ist selbst Erzeuger oder arbeitet mit mindestens einem regionalen Erzeuger zusammen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Verbandsseite unter www.ökokiste.de

Pflanzenschutzmittel - wirklich alternativlos?

Biolandbau funktioniert auch ohne Agrarchemie. Ein interessanter Beitrag der Lokalzeit Münsterland vom 12.07.2017 mit Jörg Schulze Buschhoff.

Schauen Sie sich den Beitrag an: Pflanzenschutzmittel - wirklich alternativlos?

Ökullus in der Zeitung

Die WN Münster schreibt am 18.05. "600 Abo-Kisten gehen auf Reisen", lesen Sie hier

Die sieben Bioland-Prinzipien

Die sieben Bioland-Prinzipien stehen für unser Leitbild und Ideal der Landwirtschaft der Zukunft. Wir laden Sie herzlich ein, sich selbst davon ein Bild zu machen: Auf bioland.de, direkt auf den Höfen der Bioland-Bauern oder den Betrieben unserer verarbeitenden Partner. Wer die Zusammenhänge und Auswirkungen unserer Wirtschaftweise kennt, kann einschätzen, welchen ganzheitlichen Mehrwert Bioland-Lebensmittel für uns alle haben.

Informieren Sie sich und werden Sie Teil einer Gemeinschaft, die Verantwortung für unsere Zukunft übernimmt: Als Erzeuger, Verarbeiter, Mitbürger oder Kunde.


www.bioland-prinzipien.de

Wann ist was reif – unser Saisonkalender

Welches Gemüse hat im Februar Saison? Eine Frage, die immer weniger Menschen beantworten können. In unseren Breitengraden können wir Obst und Gemüse fast überall und jederzeit einkaufen. Obst und Gemüse hat immer Saison!?

Die Globalisierung macht es möglich, meist ohne Rücksicht auf die Umwelt, die Natur, die Arbeitsbedingungen……

 

Doch wie soll man sich bei dieser riesigen Auswahl zurechtfinden?

In unserem Saisonkalender erfahren Sie wann welches Gemüse und Obst in unserer Region Saison hat. Denn wer saisonal und aus der Region kauft, tut Gutes. Es lohnt sich nach dem Saisonkalender einzukaufen.


Sie bekommen knackiges, frisches Gemüse, direkt aus der Region, ohne weite Transportwege.

Durch die natürlichen Erntezeiten im Freiland schmecken die Früchte besser, enthalten mehr Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Sie sind gesünder, ausgereifter und damit verträglicher (importiertes Gemüse/Obst wird wegen des Transportes meist unreif geerntet und künstlich nachgereift).

Mit dem Kauf von regionalem Gemüse/Obst fördern Sie die hiesigen Arbeitsplätze, unsere Kulturlandschaft, die Umwelt und unser Essverhalten.

 

Wir hoffen Ihnen damit eine praktische Einkaufshilfe zu geben.


Hier finden Sie unseren Saisonkalender zum downloaden.

 

Tipp: Wer ausschließlich  Gemüse aus der Region möchte, der sollte sich für unser Regionalsortiment zu 18 € entscheiden. Von Mai/Juni bis ca. Dezember /Januar packen wir garantiert alles was die Region zu bieten hat.