Endivien, Chicorée, Radicchio und Zuckerhut - unsere Wintersalate

Salat hat immer Saison. Wenn der Kopfsalat und andere heimische Gemüsesorten sich in die Winterpause verabschieden, beginnt die Saison der erntefrischen Wintersalate. 

Voller gesunder Bitterstoffe

Typisch für die Wintersalate sind die Bitterstoffe, die in unterschiedlichen Mengen vorkommen, die sogenannten Intybine. Sie gelten in der Naturheilkunde als stoffwechselfördernde und appetitanregende Substanzen. 

Grundsätzlich haben die Salate der Zichorien-Familie einen höheren Vitamin- und Mineralstoffgehalt als die der Lactuca-Familie (Kopfsalat, Bunte Salate). Außerdem enthalten sie Inulin, eine Stärkeart, die auch in der Diät Zuckerkranker verwendet werden kann. 

Wer die kräftigen Salate isst, der tut was für seine Gesundheit, denn die Bitterstoffe regen den Gallenfluss an und fördern damit die Verdauung.

Wintersalate vom Hof

Tipps für die Zubereitung

Zuckerhut und Radicchio sind einfach zu handhabende, „saubere“ Salate. Bei diesen beiden brauchen Sie nur das Umblatt entfernen, den Salat halbieren, etwas auseinanderfächern, waschen und die benötigte Menge von vorne weg abschneiden. Der Rest hält sich wunderbar in einer Plastiktüte oder Dose mehrere Tage im Kühlschrank. Das gleiche gilt für Chicoree. Die meisten Bitterstoffe enthalten die Blattrippen und der kleine kelchartige Strunk beim Chicoree.

Will man die bittere Note abschwächen, würzt man die Salatsauce am besten mit dem hellen Balsamico. Kombiniert mit frischen Früchten wie Orangen, Kiwi, Äpfel, Ananas oder Avocados, sind die aromatischen Salate ein besonderer Genuss.


Rezeptidee: Endiviensalat mit Granatapfelkernen und Sesam-Dip

21.10.2021