Tipps & Infos
Tipps und Wissenswertes rund ums Grillen

Echte Grillfans werfen schon im Winter den Grill an. Mit den ersten Sonnenstrahlen holt auch der Rest der Deutschen den Grill aus dem Keller. Damit Ihre Grillaktion ein voller Erfolg wird, gibt es einige Tricks, die Sie beachten sollten:
- Geben Sie frische Kräuter erst kurz vor Ende der Grillzeit auf
Fleisch, Fisch und Gemüse, da sie sonst verbrennen.
- Salzen Sie das Fleisch nicht vor dem Grillen, sonst wird das
Fleisch trocken.
- Holen Sie Fleisch, Salate und Co. erst kurz vor dem Grillen
aus dem Kühlschrank, damit schädliche Mikroorganismen
keine Chance haben.
Welcher Grill ist am Besten?
Der Holzkohlegrill
Der Holzkohlegrill ist der Klassiker unter den Grills und der einzige, der den echten Holzkohlegeschmack bietet. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie den Rost auf unterschiedlichen Höhen einlegen können, je nach Temperatur. Wichtig ist auch ein Windschutz, damit die Glut ruhiger brennt und die Asche nicht hochgewirbelt wird. Holzkohlegrills gibt es mit waagerechten und vertikalen Grillrosts. Die vertikale Variante hat den Vorteil, dass kein Fett in die Glut tropfen kann und dadurch die Entstehung von gesundheitsschädlichen Dämpfen verhindert wird. Als Brennmaterialien eignen sich nur Holzkohle und Holzkohlebriketts, wobei die Holzkohle schneller glüht. Kiefernzapfen, Papier oder harzreiches Holz sind keine Alternative zu Holzkohle und Co.! Beim Verbrennen entstehen giftige Gase, die ins Grillgut übergehen.
Der Elektrogrill
Wer wenig Zeit hat oder auch gerne mal im Winter grillt, für den ist ein Elektrogrill eine gute Wahl. Denn diesen können Sie auch im Haus verwenden. Schon nach wenigen Minuten ist er so heiß, dass Sie Ihr Grillgut auflegen können. Ein weiterer Vorteil: Das Säubern eines Elektrogrills geht schnell. Und es entstehen bei der Zubereitung Ihrer Grillrezepte auch keine gesundheitsschädlichen Dämpfe. Dafür fehlt dann aber das typische Grillaroma.
Der Gasgrill
Immer beliebter wird der Gasgrill, der nur im Freien verwendet werden darf. Wie der Elektrogrill benötigt er nur kurze Zeit, bis er aufgeheizt und startklar ist. Es entsteht weniger Rauch als beim Holzkohlegrill, und er lässt sich schneller säubern.
Grillen ist nicht nur lecker sondern auch gesund, denn beim Grillen sparen Sie Fett und schonen Nährstoffe. Ihre Grillrezepte werden bei einer Temperatur von ca. 250 Grad gegart, dadurch bräunt die Oberfläche sehr schnell, und es bildet sich eine aromatische Kruste. Zudem bleibt Fleisch und Co. sehr saftig.
Die Laus am Blatt
Ob Meiers in Hamburg oder Kötters in Ottmarsbocholt, wer einen Garten hat, kennt das Problem: Die Blattlaus.
Klein und gemein saugt sie an Blättern, Triebspitzen, Blüten und einige sogar an den Wurzeln der Pflanzen. Gut genährt bilden Blattläuse schnell dichte Kolonien, die vor allem für junge Pflanzen richtig stressig werden können - so sehr, dass sich die Pflanzen schlecht entwickeln oder sogar eingehen.
Natürlich machen Blattläuse auch vor unseren Pflanzen nicht halt. In 'lausigen' Jahren mussten wir schon ganze Salat-Ernten aufgrund von starkem Befall unter Tränen zum Kompost tragen.
Deswegen heißt es: Wachsam sein! Alle Pflanzen werden während ihres Wuchses sehr genau auf 'Befall' hin von uns beobachtet. Doch manch eine Laus wandert mit dem Salat oder Gemüse auch in Ihre Küche.
Da hilft eine einfache Methode:
Salat kleingezupft in eine Schüssel mit Wasser legen und langsam das Wasser überlaufen lassen. Die Läuse schwimmen schnell obenauf und fließen mit dem
Wasser ab.
Bei stärkerem Befall Salz in das Wasser geben und eine kurze Weile stehen lassen, die Läuse vertragen das Salz nicht und schwimmen obenauf. Das Wasser einfach überlaufen lassen und weg sind die kleinen Störenfriede.
Unser Käse!

ökologisch, ...
Selbstverständlich stammen unsere Käse aus ökologischer Erzeugung. Viele Hofkäsereien haben sich außerdem Anbauverbänden wie »Bioland« oder »Demeter« angeschlossen, deren Regeln strenger sind als die EG-Öko-Verordnung. Für alle Bio-Käse gilt ein Verbot bestimmter Zusatzstoffe, zum Beispiel von Natriumnitrat, dem Antibiotikum Natamycin oder Farbstoffen. Davon sind unsere Käse frei – gegen Fehlreifung oder ungewollte Schimmelbildung hilft allein die Handwerkskunst.
... handwerklich erzeugt ...
»Winzer des Nordens«, so beschreibt Slow Food die kleinen Hofkäsereien (z.B. Dicke Eiche, Haus Hülshoff, Hof Grummersort, Hof Butendiek, Hof Backensholz, Hof Brummer-Bange....), die aus ihrer Milch ganz besondere Käse machen. Artgerechte Tierhaltung mit viel Weidegang (wenn’s die Jahreszeit erlaubt) und bestes Futter sind die Grundlage für gute Milch, die dann roh, unpasteurisiert, auf dem Hof selbst verarbeitet wird. Solche Käse schmecken intensiver, würziger als ihre industriellen Pendants, erzählen nuancenreich über ihre Region und verraten auch etwas über die Persönlichkeit des Käsers.
Jeder Laib bekommt die Zeit zu reifen, die er benötigt und wird dabei per Hand gepflegt, gewaschen, geschmiert, gebürstet – im Gewölbekeller, im Klimaschrank, im Reiferaum; jeder Käse ganz individuell. Bis er auf den Punkt gereift in unsere Theke kommt.
... und direkt gehandelt
Bei solch kleinen Käsereien kaufen wir größenteils über unsere Einkaufsgenossenschaft „Lust am Käse“ direkt ein. Das Ziel: Mit den Erzeugern zusammenzuarbeiten, mit ihnen auch mal neue Käse zu entwickeln oder besondere Wünsche zu verwirklichen.
So können wir zum Beispiel Käse (z.B. Comté) für uns extra lange reifen lassen. Der Käser geht kein Risiko ein; er weiß, dass seine Käse bereits verkauft sind. Wie könnte man seinem Handwerk mit mehr Spaß nachgehen? Und über den kurzen Draht erreichen Lob und Kritik auch von Ihnen die Käserei.
Mit oder ohne Laub
Wir genießen die Sonnenstrahlen und freuen uns auf alles was frisch gewachsen ist. Das geht von Kopfsalat über Spinat, Bundmöhren, Radieschen, Kräuter....
Sie sind die Frühlingsboten beim Gemüse und wachsen in einer Zeit, in der wir uns nach heimischem Grünfutter sehnen. Möhren oder Radieschen mit Laub gebündelt und Kräuterbunde sind Garanten für Frische und machen richtig Appetit. Falsch gelagert welken die Bunde nur leider schnell dahin.
Bevor ein frisches Bund nach dem Kauf im schützenden Kühlschrank landet, muss es sich manchmal noch etwas gedulden, bei einem gemütlichen Kaffee auf dem Wochenmarkt, bei einem Gang in die Boutique oder bis die grüne Kiste ausgepackt wird.
Das Laub der Radieschen (oder der Möhren) transpiriert, d.h. das Wasser wird den Rüben über das Laub entzogen, fast magnetisch. Selbst im Kühlschrank läuft dieser Prozess kontinuierlich weiter, nur langsamer, weil kühler. Möhren und Radieschen werden schnell sehr weich.
1. Tipp:
Ohne Laub halten sich Bundmöhren oder Radieschen länger knackig und frisch. Deshalb gleich das Laub beim Gemüsehändler lassen oder vorm Lagern im Kühlschrank abdrehen.
2. Tipp:
Auch Kräuterbunde welken schnell. Das Kräuterbund leicht befreuchten und locker in einen Folienbeutel oder Plastiktüte legen, ohne sie fest zu verschließen und in den Kühlschrank legen. Selbst ein welkes Bund wird wieder frisch und knackig. Auch Blattsalate können so wieder fit gemacht werden.
Bärlauchzeit
Ein echtes Highlight in dieser Jahreszeit ist Bärlauch. Blätter und Zwiebel dieses vielgerühmten Wildgemüses duften knoblauch-ähnlich und werden knobigleich in der Küche verwendet. Die Pflanze erhielt ihren Namen von den Germanen, nach deren Vorstellungen der Bär mit seiner Stärke die Kraft des Winters brach. Bärlauch gilt als Frühlingsbringer. Frisch oder gekocht macht er angeblich bärenstark und fit für den Rest des Jahres.
Probieren lohnt sich, zumal er so herrlich vielseitig ist. Die frischen Bärlauchblätter aus Wildsammlung, schmecken lecker einfach so auf´s Brot ( mit Käse/Wurst) oder als Mischung mit anderen Kräutern in den Quark oder Salat. Wer möchte, kann ein Pesto zaubern – wirklich aufwändig ist es eigentlich nicht.
Nutzen Sie also die Gelegenheit, Bärlauch jetzt zu genießen, denn dieses Gewächs aus der Familie der Lilien ist frisch nur kurz zu haben. Wenn der Frühling fest im Sattel sitzt und der Bärlauch seine Arbeit getan hat, zieht dieser schon ab Mai seine Blätter wieder ein. Unter der Erde sammelt er dann Kraft für seine Aufgabe im nächsten Frühjahr.
Für überzeugte Selbsternter sind Topfpflanzen – gibt es auch bei uns – , die im eigenen Garten ausgepflanzt werden, allerdings eine gute Alternative. Im heimischen Garten ist man zudem auch sicherer vor der Verwechselung mit dem hochgiftigen Maiglöckchen und der nicht minder schädlichen Herbstzeitlosen. Mit etwas Glück breitet sich der knofelige Kamerad dann an einem schattigen Plätzchen unter Bäumen im nächsten Frühjahr für knappe zwei Monate ganz herrlich aus – so wie früher in den Klostergärten, wo er sich manchmal zu einer gern gesehenen kleinen Plage auswuchs.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!
Kräuter in Kübeln, Töpfen und Balkonkästen

Viele Kräuter lassen sich gut in Töpfen und Kübeln auf dem Balkon oder Terrasse ziehen. Meistens werden sie nicht so alt wie ihre Verwandten in der Gartenerde. Aber 2-3 Jahre kann man ausdauernde Küchenkräuter im Topf halten, Einjährige pflanzt man jedes Jahr neu in frische Erde. Ideal ist für die meisten Kräuter ein sonniger Platz. Sie benötigen ein ausreichend großes Gefäß (5 l) mit einem Loch aus dem das überschüssige Gießwasser ausfließen kann. Bitte nicht für längere Zeit im Originaltopf lassen. Man kann auch mehrere Pflanzen zusammen in ein Gefäß pflanzen, wenn sie ungefähr den gleichen Ausbreitungsdrang haben. Die meisten Minzen pflanzt man immer allein, da sie alles überwuchern.
Topferde
Keine reine Gartenerde verwenden, sie wird im Topf hart und die Pflanze kann dann kein Wasser aufnehmen. Wer selber mischen möchte: Kompost, Rinden- oder Laubhumus und Sand mischen. Kokosfaser machen die Erde luftiger. Hornspäne sind ein guter Dünger. Blumenerde aus der Tüte kann man auch nehmen, sie ist allerdings mit nicht organischem Dünger aufgedüngt und besitzt meist einen hohen Torfanteil.
Kräuter im Topf müssen regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Je kleiner der Topf, desto häufiger muß man gießen und nachdüngen. Als Dünger kann man organischen Flüssigdünger benutzen, z. B. von der Firma Neudorff, oder Hornspäne oberflächlich einarbeiten.
Welche Kräuter wachsen gut im Topf ?
Einjährige Arten sind in der Regel unproblematisch. Petersilie ,Kerbel, Koriander, Dill, Boretsch, Basilikum, Majoran, Kapuzinerkresse, Salatrauke. Kerbel , Koriander und Dill lassen sich zwei bis dreimal beernten, die anderen Kräuter kann man öfter beschneiden. Beim Basilikum und beim Dill erntet man nur die Triebspitzen, bitte nie ganz zurückschneiden.
Ausdauernde Kräuter, die auch im Winter auf dem Balkon bleiben können sind: Melisse, Oregano, Minzen, Pimpinelle, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Weinraute, Ysop, Lavendel, russischer Estragon , Süßdolde und Liebstöckel. Sie vertragen es gut, beerntet zu werden, müssen sogar regelmäßig geschnitten werden, damit sie nicht zu groß und gakelig wachsen. Im Frühjahr topft man sie in frische Erden. Zu große Pflanzen teilt man zu diesem Zeitpunkt. Insbesondere von den Minzen, mit ihrem großen Ausbreitungsdrang, nimmt man nur ein Teilstück für den neuen Topf.
Drohen im Winter erhebliche Minusgrade, sollte man die Pflanzen mit Vlies oder Tannenzweigen etc. abdecken. Nicht frostharte Pflanzen, wie Fruchtsalbeiarten, Zitronenverbene, Zuckerkraut, Rosmarin, Zitronengras, Currykraut oder der französische oder deutsche Estragon, müssen im Winter frostfrei und hell gehalten werden. Ideal ist ein kaltes Treppenhaus oder ähnliches. Man darf nur mäßig gießen, die Pflanzen dürfen aber nicht austrocknen.
Nordseite?
Die meisten Pflanzen lieben ein sonniges Plätzchen, haben Sie nur einen Schattenplatz kommen folgende Kräuter in Frage: Schnittlauch, Petersilie, Minzen, Sauerampfer, Oregano, Melissen und Süßdolde. Natürlich kann man auch Gemüsepflanzen auf dem Balkon ziehen. Ideal ist hier die Tomate. Sie mag keine Nässe von oben, muß aber regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Tomaten brauchen circa einen 10 l Topf und müssen angebunden werden. Wir wünschen Ihnen eine reichhaltige Ernte und viel Erfolg mit Ihrem Kräutergarten.







